freischwimmen.gifAlles fuer alle und zwar ...

gesellschaftlich organisierte freie Arbeit !

freischwimmen.mp3 05:01 Min., 256 kBit/s, 44 kHz, Stereo, 9.21 MB 05.02.2005. Matze Schmidt. "Freischwimmen". Berlin, 05.02.2005.

http://www.n0name.de/radio/mp3/freischwimmen.mp3 (Download)
http://www.n0name.de/radio/stream/freischwimmen.rm (32 Kbps for 56K analog modem)
http://www.n0name.de/radio/lyrics/freischwimmen-lyrics.txt (Lyrics)

»Freischwimmer« vor Gericht
http://www.jungewelt.de/2005/03-04/018.php

radi0.tv


 _
|°|
|_|
Pixtream@mck
Picture Stream live! McKinsey
Fr., 27.08.2004, 15:00-21:00 h.
"Friss die Reichen/Eat The Rich".
40 years McKinsey&Company in Germany.
Pariser Platz (Brandenburger Tor),
Unter den Linden, Bebelplatz, Schlossplatz,
Palast der Republik; Berlin.
O-Ton Feedback & Mini-FM Broadcasting
on 107.5 MHz.
Audiowebstream 23:00-24:00 h.
http://www.radi0.tv
(7, JPG, 640x480, á ~ 30 KB, Copyleft)
poor shooting
> http://www.n0name.de/pixtream/archive/pixtream-mck
pixtream-mck.jpg



UM DIE „AUFMERKSAMKEITSÖKONOMIE“ DER KULTURFUNKTIONÄRE AN GLOBALE
STANDARDS ANZUPASSEN, MUSS DER USER IMMER WIEDER MIT NEUEN
EPOCHALISTISCHEN HISTORIES & EFFEKTEN BOMBARDIERT WERDEN. DIE EINFACHE
ANZEIGE LOCKT KEINEN SPONSOR MEHR. ICH ZEIGE IHNEN IN DIESER
ANTIPROFITECHNIK, WIE SIE DEN GENEALOGISCHEN TELOS EINER ÜBERSICHT
SUGGERIERENDEN FOLIENPRÄSENTATION STÜCK FÜR STÜCK DE-DEKONSTRUIEREN
UND MIT EINZELNEN PUZZLE-TEILEN ZUM VERSCHWINDEN BRINGEN UND SO DAS
INTERESSE DER ZUSCHAUER SUBVERSIEREN!

1. DIE FOLIE 25 Jahre ars electronica WIRD ZERPUZZLET.

arspuzzlescrnsht-kl.gif
ars puzzle D 1_x.zip 512 KB http://www.n0name.de/download/ars-puzzle-D1_x.zip



Sampler


Dank neuester Intel(R) centrinoTM Mobiltechnologie im Widescreen Format
ist der kapitalistische Graben im Kosovo tiefer als erwartet. Ich
denke, dass wir im Bereich militaerischer Schiffbau durchaus
wettbewerbsfaehig aufgestellt sind, auch gegenueber den Franzosen.



Naechster/Next n0name newsletter: September/
September 2004





Workshops auf der globale05 Berlin 12.-20. Januar 2005

mit Florian Thalhofer, und mit Tatiana Bazichelli und Alexandra
Weltz


Geschichten aus dem Computer (Das Korsakow-System)

Mit: Florian Thalhofer

Florian Thalhofer versucht die Welt zu verstehen. Fuer seine
interaktiven Filme ist er unter anderem in die aegyptische Wueste
gereist, in eine bremer Hochhaussiedlung, oder ins bayerische
Schwandorf. Thalhofers Filme kann man nur auf dem Computer ansehen. Sie
sind mit dem Korsakow-System gemacht, einer Software, die er vor
einigen Jahren erfunden hat, und zusammen mit anderen weiterentwickelt.

Das Korsakow-System ist eine 'nicht-lineare' AV-Organisationsumgebung,
die fuer Praesentationen von Videos und audiovisuellem Material allgemein
interessant ist, aber auch fuer die Frage nach einer kritischen Aesthetik
im Kontext von Selbstorganisation und Remix.

Florian Thalhofer zeigt Ausschnitte aus einigen seiner Arbeiten und
beantwortet Fragen zum Korsakow-System.

http://www.korsakow.com

Termin im Festivalzentrum* der globale05
Mo 17.1 16:00 Uhr



Hacktivismus und Politaktivismus in Italien und Deutschland


Mit: Tatiana Bazichelli und Alexandra Weltz / hack.it.art

Beide Kuratorinnen haben fuer den Kunstraum Kreuzberg / Bethanien in
Berlin die Ausstellung und Veranstaltungsreihe "hack.it.art:
Hacktivismus im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien"
zusammengestellt. Das Projekt wird technologischen, kuenstlerischen und
politischen Aktivismus in Italien vorstellen. Es untersucht den
weiten Komplex von Aktivitaeten, die seit den 80ern alternativ zum
traditionellen Kunstbetrieb entstanden und zu einem Netzwerk gewachsen
sind.
Berichtet wird aus den vier Sektionen "Hack gender!", "Hack the
frequency!", "Hack the code!" und "Hack reality!". Auszerdem werden wir
versuchen, Fragen der Parallelitaeten zur BRD und zu gemeinsamen
Pontenzialen aufzugreifen und wie z.B. "Mythen der Gegenoeffentlichkeit"
mit "Mythen des Hack" dialektisch werden koennen.

Moderation: Matze Schmidt

hack.it.art
Hacktivismus im Umfeld von Netzkunst und Medien in Italien
15. Januar bis 28. Februar 2005
http://www.kunstraumkreuzberg.de/html/programm.htm

Termin im Festivalzentrum* der globale05
Di 18.1 16:00 Uhr


* Festivalzentrum der globale05: ehemalige Naehwerkstatt, Brunnenstraße
10, Berlin Mitte (U8 - Rosenthaler Platz), im Hinterhaus.
Im 200 qm großen Loft gibt es neben dem Café u.a. kostenlose
Sichtungsmoeglichkeiten aller bisher gezeigten globale-Filme und weitere
Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.


http://www.globale-filmfestival.de



38317

Online Gig


(((+)))
   O
  /|\
  /\ radi0.tv

(please scroll down for english version)

Fr., 26.11.2004, 21:00-22:00 Uhr. "38317 live!". Die Band spielt via
Mini-Soundsystems, Ghettoblastern und tragbaren Speakern. Der Sound
changiert zwischen der Abbreviatur eines Post-Rock'n'Roll, simplem
Neo-Elektro und sehr ruhigem Noise. Die Texte behandeln u.a. die
Politische Korrektheit der Anti-Political Correctness und Versuche, den
Diskurspop nicht zu retten. In dem Song "Roll Back (Ich-AG)"* geht es
z.B. um die Lohnsklaven-Pyramide des Weltmarkts.

--------------------------------------------------------------------------

Fr., 26.11.2004, 21:00-22:00 h. "38317 live!". The band is playing
via mini-soundsystems, ghettoblasters and portable speakers. The sound
oscillates between the abbreviation of a Post-Rock'n'Roll, simple
Neo-electric and very quiet Noise. The texts treat among other things
the political correctness of the Anti-Political Correctness and attempts
to save not discourse pop. The song "Roll Back (Ich-AG)"* for example
is about the wage slave pyramid of the world market.
_____
* Download -> http://www.n0name.de/radio/mp3/rollback-dub.mp3

http://www.radi0.tv
Audiowebstream pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm (RealPlayer)

"radio" sendet wenn moeglich
unterstuetzt von modukit.com
eine Veranstaltung des undergroundserver

"radio" is broadcasting if possible
supported by modukit.com
a production of undergroundserver

Special thanx 2 mi_ga & various euro !

Kontakt/Contact: radio-at-n0name.de

[radi0 & n0name with a 0 (in words "zero")!]


Bandname: 38317
Mitglieder: Matze Schmidt (Voc., Synth., Laptop), Joerg "Jeux"
Gruneberg (Voc., E-Bass)
Nonhits: "Otaku", "Roll Back (Ich-AG)"
Gruendung: 2004
Singles: Keine
LPs: Keine
CDs: Neuerscheinung "Demo" demnaechst erhaeltlich
iPods: Keine
P2P: ab Ende Nov. 2004 (Soulseek)
WWW: ab Ende Nov. 2004 auf radi0.tv
Instrumente: Synthesizer, E-Bass, Laptop
Info: 38317 spielt via Mini-Soundsystems, Ghettoblastern und tragbaren
Speakern, bevorzugt in privaten Locations und via Webstream "im"
Internet. Der Sound changiert zwischen der Abbreviatur eines
Post-Rock'n'Roll, simplem Neo-Elektro und sehr ruhigem Noise. Die Texte
behandeln u.a. die Politische Korrektheit der Anti-Political Correctness
und Versuche, den Diskurspop nicht zu retten. In dem Song "Roll Back
(Ich-AG)" geht es z.B. um die Lohnsklaven-Pyramide des Weltmarkts.
Doch ist nicht immer klar, ob es sich bei den Produktionen um Songs mit
Botschaft oder 'reine Tracks' handelt.
Spezialitaet: Wohnzimmerkonzerte

Tourdaten 2004*:
26.11. Berlin - radi0.tv (Webstream) NEU
27.11. Berlin - Andi & Eva (Privatwohnung), Danziger Str. 16
11.12. Wiesbaden - Wiesbadener Wohnzimmer
12.12. Frankfurt/M. - Frankfurter Wohnzimmer NEU

Tourdaten 2005:
Es stehen noch keine Termine fest
_____
* Bitte E-Mailflyer beachten!



n0name newsletter #50 verschoben auf MitteDezember 2005 !



(german version below)

+
O
/|\
/\ radi0.tv
live! from Berlin-Kreuzberg, Germany
Wd., 02.06.2004, !-> 20:00-21:00 h.<-! "Hello Manteuffelstr. 70,
privatisation is plunder!". (dt.)
Audiostream pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm

The Berlin administration (SPD/PDS, Socialist Party of Germany/
Party of Democratic Socialism) has decided to sell the house building
society GSW with over 65.000 apartments - and with it also THIS house
here! - to the banking and real estate syndicate "Cerberus" from USA.
Together with tenants here in the house, Joachim Oellerich of the
Berlin rent community and representatives of the Walde-Kiez community
(inquired) we want to inform ourselves and discuss perspectives.
(The radioshow will be in german)



radi0.tv
live! aus Berlin-Kreuzberg
Mi., 02.06.2004, 20:00-21:00 Uhr. "Hallo Manteuffelstr. 70,
Privatisierung ist Pluenderung!". (dt.)
Audiostream pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm

Der Berliner SPD/PDS-Senat hat beschlossen, die
Wohnungsbaugesellschaft GSW mit ueber 65.000 Wohnungen - und damit
auch DIESES Haus hier! - an das Banken- und Immobilienkonsortium
"Cerberus" aus den USA zu verkaufen. Mit den Mietern hier im Haus,
Joachim Oellerich vom Berliner MieterGemeinschaft e.V. und
Vertreterinnen der Betroffenengemeinschaft Walde-Kiez (angefragt)
wollen wir uns informieren und Perspektiven besprechen.

Berliner MieterGemeinschaft e.V.
http://www.bmgev.de
Privatisierungsorgie in Berlin
http://www.jungewelt.de/2004/05-27/014.php
jW-Interview mit Joachim Oellerich (Berliner MieterGemeinschaft
e.V.)
http://www.jungewelt.de/2004/05-27/017.php
Betroffenengemeinschaft Walde-Kiez
http://www.waldekiez.org

Contact: radio-at-n0name.de [n0name with a 0 (in words "zero")!],
www.radi0.tv

Capitalism is in the house

caplismisindahouse.mp3
http://www.n0name.de/radio/radiomp3.htm



To: rohrpost@mikrolisten.de
Bcc: n0name@yahoogroups.com
From: nick <nick@n0name.de>
Date: Wed, 5 May 2004 15:43:38 +0200
Subject: n0name Gazette, 05.05. [Programm]

Kommunistische Perspektiven
oder: >>Aktiv an Veraenderungen mitwirken.<<

Protokoll: Xaver Schulz, Arbeitsloser [1]

Ich heisse Xaver Schulz und bin 20 Jahre alt. In Brandenburg habe ich im
Jahr 2002 die Mittlere Reife gemacht, anschliessend ging ich in die
Lehre bei VW in Baunatal (Kassel). Parallel dazu fing ich ein Studium der
Sozialwissenschaften an der Universitaet Kassel an, das ich aber wegen
Studiengebuehren mittlerweile abgebrochen habe. Jetzt habe ich an die
Fernuniversitaet Hagen [2] gewechselt, weil sich ein fester Stundenplan,
wie ich ihn an der normalen Hochschule hatte, schwer mit der Arbeit als
Arbeitsloser vereinbaren laesst. Jetzt kann ich flexibel lernen.

Durch die Erwerbslosigkeit hat sich fuer mich schon viel veraendert.
Ich mache jetzt rund um die Uhr das, was mir Spass macht: aktiv an
Veraenderungen mitwirken. Als Gewerkschaftsmitglied komme ich viel herum
und treffe interessante Menschen. Das verlangt natuerlich eine gute
Vorbereitung, daher lese ich wirklich sehr viel. Weil ich dies aber
generell gerne tue, empfinde ich es nicht als Belastung oder
als >Schreibtischarbeit<. Meinen Terminplan kann man sich uebrigens auf
meiner Homepage [3] anschauen.

Europa ist fuer uns so wichtig, weil es uns immer neue Chancen, besonders
revolutionaere, eroeffnet. Ausserdem verdanken wir der sogenannten
europaeischen Einigung die laengste Phase von angeblichem Frieden und
Stabilitaet in unserer Geschichte, was nichts anders bedeutet, dass
Kapitalismus als "Grundvoraussetzung fuer wirtschaftlichen Wohlstand,
soziale Sicherheit und eine gesunde Umwelt" weiter exportiert wird.
Gute Vorausstezungen also fuer einen Kampf gegen die Herrschenden und die
Netze der Gouvernementalitaet. Dieses Europa der EU ist nicht mein Europa,
was fuer mich persoenlich ganz wichtig ist. Ich wuensche mir, dass sich
eine gesamteuropaeische Bewegung entwickelt, die Veraenderungen zu echtem
Kommunismus bewirkt.

Zu meinen politischen Werten gehoert, dass ich zum Beispiel die
Illusionen ueber "eine gerechte Globalisierung" kritisiere. Das Ziel
einer gerechten Globalisierung kann nur heissen, sich davon zu
verabschieden, mitregieren zu wollen. Stattdessen muss klar gemacht
werden, dass Ausbeutung und Profit abgeschafft werden muessen. Soetwas
wie "faire Preise" gibt es nicht. Das System aus Mehrbeit, Geld und
Profit fuehrt nur zu den immer gleichen unmenschlichen Strukturen. Die
muessen weg!

Wenn das "Buendnis 90 / Die Gruenen" [4] sich daher dafuer einsetzen, die
Ausgaben fuer Entwicklungszusammenarbeit zu steigern, unsere Maerkte fuer
Produkte aus den am wenigsten entwickelten Laendern zu oeffnen und
wettbewerbsverzerrende Subventionen abzubauen, dann haben sie damit ein
rein moralisches, reformerisches Programm ohne jeden Anspruch, die Krise
des Kapitalismus zu erkennen und fuer die wirklich gerechte
Selbstaneignung es gesellschaftlichen Reichtums zu nutzen.

Sprueche wie "Jeder Einzelne kann etwas zur gerechten Globalisierung
beitragen, indem er zum Beispiel Kaffee, Tee, Zucker und andere Waren aus
dem fairem Handel kauft" vernebeln die Verhaeltnisse der Warenproduktion,
die unsozial und brutal sind. Mit diesem oekologisch faschistoiden
Supermarktgetue wird die Zukunft des Individuums individualisiert und
etwa auch oekonomische Mobilitaet fuer eine Elite zurechtgemacht. Nicht
jeder hat die Perspektive, ins Ausland zu gehen und sich dabei den teuren
Bio-Lifestyle zu goennen. Fuer viele ist es mit 30 karrieremaessig jetzt
vorbei.[5]

1. mailto:xaver.schulz@gmx.de
2. http://www.fernuni-hagen.de/
3. http://www.xaver.schulz.de/
4. http://www.gruene.de/
5. http://www.kommunismus.org/

erAnds als gWahreewohnt giFreitabt es nachfolgend drei waehlte
Veeise fuer den komme10nden

Fr - 07.05.

V e r n i s s ranstaltungshinwa g e : >Weapons of Mass Seuction<, ationale
Truppe um den Berliner Moebel- und Produktdesigner Michael Sans
[www.michaelsans.de], hat ihre Kraefte gebuendelt, ubereitsm Massen
fuer das enter, 10. Stock, T und Schoene gewinnen. Da ist jeder von ihnen
ein Mr der Verfuehrung: im Bereig:ch Moebel- und Produktdesign, in der
Malerei, der Illustration, der Fotografie oder des Graphikdesigns. Lassen
Sie sich verfuehren! Ort: riedrichstrasse 1 - 112 Uhr. F

F ieiste l m : A, 18nlaesslich der Europawoche der Beitrittslaender und im
der Filmreihe >Heimat< veranstaltet die Vertretung des Landes Nidersachsen
beim Bund, gemeinsam mit der nordmdia - Mediengesellschaft Niedersachsen /
Bremen, den Filmabenen Podiumsgespraech teilnehmen.
Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund,d >Heimat - Europa< mit
Hauff, Andreas Voigt und anderen prominenten deutschen und polnischen
Regisseuren, die auch an einem anschliessend In den Ministergaerten
10, 19 Uhr.

H a p p e n i n g : Die 15. >Sh w des Scheiterns<
[www.show des-scheiterns.de] stellt Creative ProfWojciech Marczewski,
ein gescheitertes Projekt aus der Welt der estaltung berichten. Motto:
Scheitern ist etwas Sy athisches, fuer das man sich nicht zu schaemen
braucht. Im Gegenteil: Nur wer etwas versucht, kann auch scheitern. Daher
ist die Veranstaltung auch keine >Loser-Freak-Show<, sondern ein orum uer
vor, die ueberutige Macher. Ort: Europa-Cauenzienrasse 9, 20:30 Uhr.

is naechste ,Woche

Trystian Nicki
mailto:kw@berlinerzazette.de

PS: Die Programmreformen im Hessischen Rundfunk [HR] entpuppen sich als
kultureller Kahlschlag. Mit der geplanten Abschaffung der renommierten
Hoerfunk-Sendungen Der TRicag< und >Schwarz / Weiss - Musik in Farbe<
der HR zielsicher in htung boulevardisiertem Radio-Eintopf aus immer
seichterem Infotainment und 24-stuendiger Mainstreampop-Berieselung. Ohne
diese beiden Sendungen waeren jedenfalls viele Autoren, Publizisten,
Musiker, Verlage und rnalisten um eine qualitativ und quantitativ
wichtige Plattform aernmer. Vo den Konsequenzen fuer die Kultur der
politisch-kulturellen Berichterstattung und Themenaufbereitung ganz zu
schweigen. Dies will die Initiative >Rette Dein Radio< [1,2] nicht
hinnehmen und hofft dabei auf Ihren Support.

1. http://www.rette srzweiss.de
2. htt /www.rettchwaetdertag.de

[ ] Impressum

Berliner Gaz - das woechentliche Mini-Feuilleton im elektronischen
Briefformat, wird von http://www.kulturserver.de herausgegeben

[ ] Redaktietteon d.P.liner Gazette

Fllena] Taube
Krystianorian Kosak
Ulri Rogler
Julia Schneider
Annne Sch reiber
Magda Woznicki (V.i.S.)

[ ] Gastredaktion

Aletta RBerochau

[ ] design

http://www.dig-Webberlin.de

[ ] Te hnik

http://wwat.de

[ An/Abw.heimmelden

http://www.berlinerzazette.de



Date: Tue, 04 May 2004 16:27:34 +0200
To: gazette-bln-ml@kulturserver.de
From: Krystian Woznicki <kw@berlinergazette.de>
Subject: Berliner Gazette, 05.05. [Programm]

Transfaire Perspektiven
oder: >>Aktiv an Veraenderungen mitwirken.<<

[ ] Protokoll: Anna Luehrmann, MdB [1]

Ich heisse Anna Luehrmann und bin 20 Jahre alt. In Hessen habe ich im Jahr
2002 Abitur gemacht, anschliessend wurde ich fuer die Partei Buendnis 90 /
Die Gruenen in den Bundestag gewaehlt. Parallel dazu fing ich ein Studium
der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universitaet zu Berlin an, wofuer
ich mich schon vorher beworben hatte. Jetzt habe ich an die
Fernuniversitaet Hagen [2] gewechselt, weil sich ein fester Stundenplan,
wie ich ihn an der normalen Hochschule hatte, schwer mit der Arbeit als
Bundestagsabgeordnete vereinbaren laesst. Jetzt kann ich flexibel lernen.

Durch den Einzug in den Bundestag hat sich fuer mich schon viel veraendert.
Ich mache jetzt rund um die Uhr das, was mir Spass macht: aktiv an
Veraenderungen mitwirken. Als Bundestagsabgeordnete komme ich viel herum
und treffe interessante Menschen. Das verlangt natuerlich eine gute
Vorbereitung, daher lese ich wirklich sehr viel. Weil ich dies aber
generell gerne tue, empfinde ich es nicht als Belastung oder
als >Schreibtischarbeit<. Meinen Terminplan kann man sich uebrigens auf
meiner Homepage [3] anschauen.

Europa ist fuer uns so wichtig, weil es uns immer neue Chancen, besonders
berufliche, eroeffnet. Ausserdem verdanken wir der europaeischen Einigung
die laengste Phase von Frieden und Stabilitaet in unserer Geschichte und
somit die Grundvoraussetzung fuer wirtschaftlichen Wohlstand, soziale
Sicherheit und eine gesunde Umwelt. Europa bedeutet auch kulturellen
Austausch, was fuer mich persoenlich ganz wichtig ist. Ich wuensche mir,
dass sich eine gesamteuropaeische Identitaet entwickelt, um die
Verstaendigung zwischen den Menschen zu foerdern.

Zu meinen politischen Werten gehoert, dass ich mich fuer eine gerechte
Globalisierung einsetze. Das Ziel dieser gerechten Globalisierung ist es,
verbindliche nationale und internationale Standards und faire Preise auf
dem Weltmarkt zu schaffen, da die heutigen Strukturen des Welthandels
ungerecht und umweltschaedigend sind.

Buendnis 90 / Die Gruenen [4] setzen sich daher dafuer ein, die Ausgaben
fuer Entwicklungszusammenarbeit zu steigern, unsere Maerkte fuer Produkte
aus den am wenigsten entwickelten Laendern zu oeffnen und
wettbewerbsverzerrende Subventionen abzubauen.

Jeder Einzelne kann etwas zur gerechten Globalisierung beitragen, indem er
zum Beispiel Kaffee, Tee, Zucker und andere Waren aus dem fairem Handel
kauft, also jene, die das Transfair-Siegel tragen.[5] Die Produzentinnen
und Produzenten erhalten dadurch Preise, die ueber Weltmarktniveau liegen.
Das ermoeglicht menschenwuerdige Einkommen, ausreichende Sozialleistungen
und die Umstellung auf oekologischen Anbau.

Was meine eigene Zukunft anbetrifft, da sag ich immer: Schaun mer mal. Ich
koennte mir vorstellen, spaeter ins Ausland zu gehen, in der Politik zu
bleiben aber genauso gut auch als Journalistin zu arbeiten. Das einzige,
auf das ich mich wirklich festlege, ist, dass ich mit 30 mein Studium
abgeschlossen haben will.

1. mailto:anna.luehrmann@bundestag.de
2. http://www.fernuni-hagen.de/
3. http://www.anna-luehrmann.de/
4. http://www.gruene.de/
5. http://www.transfair.org/

Anders als gewohnt gibt es nachfolgend drei ausgewaehlte
Veranstaltungshinweise fuer den kommenden Freitag:

Fr - 07.05.

V e r n i s s a g e : >Weapons of Mass Seduction<, eine internationale
Truppe um den Berliner Moebel- und Produktdesigner Michael Sans
[www.michaelsans.de], hat ihre Kraefte gebuendelt, um gemeinsam die Massen
fuer das Wahre und Schoene zu gewinnen. Dabei ist jeder von ihnen bereits
ein Meister der Verfuehrung: im Bereich Moebel- und Produktdesign, in der
Malerei, der Illustration, der Fotografie oder des Graphikdesigns. Lassen
Sie sich verfuehren! Ort: Friedrichstrasse 110 - 112, 18 Uhr.

F i l m : Anlaesslich der Europawoche der Beitrittslaender und im Rahmen
der Filmreihe >Heimat< veranstaltet die Vertretung des Landes Niedersachsen
beim Bund, gemeinsam mit der nordmedia - Mediengesellschaft Niedersachsen /
Bremen, den Filmabend >Heimat - Europa< mit Wojciech Marczewski, Reinhard
Hauff, Andreas Voigt und anderen prominenten deutschen und polnischen
Regisseuren, die auch an einem anschliessenden Podiumsgespraech teilnehmen.
Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergaerten
10, 19 Uhr.

H a p p e n i n g : Die 15. >Show des Scheiterns<
[www.show-des-scheiterns.de] stellt Creative Professionals vor, die ueber
ein gescheitertes Projekt aus der Welt der Gestaltung berichten. Motto:
Scheitern ist etwas Sympathisches, fuer das man sich nicht zu schaemen
braucht. Im Gegenteil: Nur wer etwas versucht, kann auch scheitern. Daher
ist die Veranstaltung auch keine >Loser-Freak-Show<, sondern ein Forum fuer
mutige Macher. Ort: Europa-Center, 10. Stock, Tauenzienstrasse 9, 20:30 Uhr.

Bis naechste Woche,

Krystian Woznicki
mailto:kw@berlinergazette.de

PS: Die Programmreformen im Hessischen Rundfunk [HR] entpuppen sich als
kultureller Kahlschlag. Mit der geplanten Abschaffung der renommierten
Hoerfunk-Sendungen >Der Tag< und >Schwarz / Weiss - Musik in Farbe< steuert
der HR zielsicher in Richtung boulevardisiertem Radio-Eintopf aus immer
seichterem Infotainment und 24-stuendiger Mainstreampop-Berieselung. Ohne
diese beiden Sendungen waeren jedenfalls viele Autoren, Publizisten,
Musiker, Verlage und Journalisten um eine qualitativ und quantitativ
wichtige Plattform aermer. Von den Konsequenzen fuer die Kultur der
politisch-kulturellen Berichterstattung und Themenaufbereitung ganz zu
schweigen. Dies will die Initiative >Rette Dein Radio< [1,2] nicht
hinnehmen und hofft dabei auf Ihren Support.

1. http://www.rettetschwarzweiss.de
2. http://www.rettetdertag.de

[ ] Impressum

Berliner Gazette - das woechentliche Mini-Feuilleton im elektronischen
Briefformat, wird von http://www.kulturserver.de herausgegeben

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Florian Kosak
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[ ] Gastredaktion

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http://www.dig-berlin.de

[ ] Technik

http://www.heimat.de

[ ] An/Abmelden

http://www.berlinergazette.de


wednesday - 31.03.04 - 22-2 h
]+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++:

  [O]
  /_\
  '-'~:pha n t  o  m   e   d    i    a

Unexpected Glocal Signals Ltd.
sending+not SENDIng the Shannon & Luhmann remix
By the way, public space does not exist!

]+ displaced dilemma - SENDI - live!
]+ plug-in-party - [berlin/beograd]

]+ various euro + HoRRorKatze+
]+ mi + yagin + Matze Schmidt + jeux

@ automatenbar
Muenzstrasze 21
10178 Berlin

]+ www.modukit.com >>
]+ modul_51 - displaced dilemma:

]+ audio-stream:
]+ pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++:



+
O
/|\
/\ "radio"Stream
live! aus Berlin

So., 28.03.2004, 22:00-24:00 Uhr. "Radio ... techno-sozialer
Apparat"". Matze Schmidt + Sebastian Stegner.

Dominik Schrage* rekonstruiert ein Foucaultsches Radiosubjekt,
Wolfgang Hagen schrieb Radio zu einer Klangstrommaschine aus
dem Krieg, Rudolf Arnheim's Rundfunk der Voelker ordnet den
gesellschaftlichen Raum neu.
Wir mixen den Sound diverser Subtexte des Radio zu einem ...
techno-sozialen Apparat.
_____
* Dominik Schrage. _Psychotechnik und Radiophonie:
Subjektkonstruktionen in artifiziellen Wirklichkeiten 1918-1932_.
Wilhelm Fink Verlag, 2001. 35,80 EUR

Audiostream pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm (RealPlayer)

mit freundlicher Unterstuetzung des Wilhelm Fink Verlag

"radio" sendet monatlich
unterstuetzt von modukit.com
eine Veranstaltung des undergroundserver

Kontakt: radio-at-n0name.de


n0name newsletter #48 Sondermeldung Mi., 18.02.2004 19:27 CET Korrigierte Fassung!, txt-Version, 40 KB



BALD!
"radio"Stream
live! Audiostream > http://www.n0name.de/radio/stream

Call 4 Files
transmediale04 FestivalTele~Hack
"Cry U Topos!"
Die wirkliche Utopie ist der offene Raum./
The real utopia is the open space.
Schick Dein/Send your *.rm, *.txt, *.mpg, *.etc,
oder/or deinen/your Download-URL an/to:
"radio"
c/o n0name
Matze Schmidt
Manteuffelstr. 70
D-10999 Berlin
Germany
undergroundserver-at-n0name.de
Wir spielen das!/We play that!
+
O
/|\
/\ "radio"Stream
live! aus/from Berlin, Germany
Sa., 29.01.2004, 20-21 Uhr/h
Audiostream* pnm://217.160.178.83/encoder/radio.rm
_____
* check! E-Mailflyer

sponsored by Open Hat

Schick Deine ?,- EUROs in bar an die Adresse/
Send your ?,- EUROs cash to the adress

eine Veranstaltung des/an event of
undergroundserver


(please scroll down for english version)

"Ruhestoerung

Festivalkultur und Gesellschaft

Heute stellt sich das Festival strukturell als eine Organisation dar,
deren Funktion es ist, die unterschiedlichsten technischen Beduerfnisse der
Gesellschaft zu befriedigen. Das Festival stellt die auf den neuesten
Stand gebrachten (technischen) Instrumente zur Verfuegung, um die
Organisation der Herrschaft einer Klasse ueber die anderen Klassen weiter
auszubauen. Der so ausgebaute, potenzierte technologische Apparat kann
endlich an die Stelle des "Terrors" in der Baendigung der zentrifugalen
gesellschaftlichen Kraefte treten und gibt der Klasse, die ueber ihn
verfuegt, eine immense Ueberlegenheit ueber den Rest der Gesellschaft.

Das Festival als Herrschaftsinstrument

Das Festival ist ein Klasseninstrument. Auf ideologischer Ebene hat es
die Aufgabe, eine bestimmte Ideologie zu produzieren und zu vermitteln,
jene der herrschenden Klasse, die sie aber als aufgeklaerte Kunst
praesentiert, und Verhaltensweisen - bestimmte Verhaltensweisen - der
herrschenden Klasse, die sie aber als notwendig und universell darstellt.

Festival und Unterdrueckung

Manchmal aber genuegen die technischen Instrumente nicht, um den Status quo
aufrechtzuerhalten. Das ist dann der Fall, wenn nichtintegrierte Gruppen
das ruhige, manipulierte kulturpolitische Universum stoeren. Auf den Festivals
wird den Produzentinnen das Recht verweigert, sich zu grundsaetzlichen (oder
weniger wichtigen) Problemen der nationalen und internationalen Politik zu
aeuszern. Unterdrueckung und Gewalt bilden in unserer Gesellschaft ein
zusammenhaengendes Geflecht. Aber wir stellen die Hypothese auf, dasz es
noch eine konkrete Moeglichkeit gibt, dieses reife kapitalistische System
durch neue Formen des inneren und aeuszeren (lokalen und transnationalen)
Klassenkampfes radikal umzustuelpen. Wir propagieren die Idee eines
negativen Festivals, das innerhalb des offiziellen Festivals, aber in
Widerspruch zu ihm, die Notwendigkeiten eines theoretischen, kritischen
und dialektischen Denkens begruendet. Ein Denken, das das, was die
Marktschreier Utopie nennen, entlarvt und so die Voraussetzungen fuer
eine politische, kreative, antagonistische und alternative Arbeit schafft.

Politischer Protest

Nur der Umsturz des Staates wird eine reale Umstrukturierung des
Kultursystems moeglich machen. Der Produzent musz daher - ueber seinen
aktuellen Status hinaus - in einer langfristigen Perspektive an der
Herausbildung (Stimulierung) einer revolutionaeren Bewegung der unteren
Klassen arbeiten, die sich eine dem neuen Kampftypus angemessene
organisatorische Form gibt. Wir haben das negative Festival als den Ort
bestimmt, der Politik und die kritische Analyse der Wendung
kuenstlerischer Medien integriert, Medien, wie sie sonst von
der Schicht der Funktionaere der herrschenden Klasse auf unserem
Festival propagiert werden. Einem kapitalistischen Gebrauch der
Kunst musz man einen sozialistischen Gebrauch der entwickeltesten
Techniken und Methoden gegenueberstellen.

Formen des ideologischen Protestes

Der ideologische Protest drueckt sich in unterschiedlichen Formen aus:

a) Gegenveranstaltungen und weiszes Rauschen. Die Gegenveranstaltungen
finden in der Regel zur selben Zeit statt wie die offiziellen
Veranstaltungen, sie behandeln den kuenstlerisch-sozialen Stoff und
versuchen, wenn es fuer opportun gehalten wird, den offiziellen
Veranstaltungen das gesamte Publikum zu entziehen.

b) Gegenausstellungen: organischere Formen des Protests mit weniger
unmittellbaren und spektakulaeren Zielen; sie bestehen in einer bewuszteren
und gruendlicheren politischen Sozialisation der bereits sensibilisierten
Produzentinnen.

Gewerkschaftlicher Protest

Schlieszlich moechten wir anmerken, dasz unser Interesse fuer die
Bewegung keinesfalls ihre Ueberbewertung einschlieszt. Unserer
Meinung nach koennen die Produzentinnen in keiner Weise als eine "Klasse"
angesehen werden, deren Interessen objektiv und potentiell dem herrschenden
oekonomisch-sozialen System gegenueber antagonistisch sind. Wir sehen deshalb
das Festival zwar als ein Kampfzentrum an, aber es ist nicht das einzige und
nicht das wesentlichste; das Festival sollte aber auch nicht unterbewertet
werden, da auf ihm die vom Kapital programmierte Nivellierung Gestalt annimmt.
Eine Art, sich gegen diese Nivellierung zu wehren, ist der Versuch, mit den
von uns herausgefundenen Instrumenten potentiell antagonistische Kraefte
(Antiprofessionisten) entgegen ihrer technokratischen Karriere zu uns
herueberzuziehen, um sie, nicht nur voruebergehend, an die Seite anderer
antagonistischer Kraefte in unserer Gesellschaft zu stellen. Aus diesem Grund
verfolgen wir das Projekt eines negativen Festivals, das an den
auszerinstitutionellen Festivals in neuer Form jene revolutionaere Tendenz
ausdrueckt, die unsere Gesellschaft von der Vorgeschichte zur Geschichte
fuehren kann.

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Disturbance

Festival Culture and Society

Today the festival structurally presents itself as an organization whose
function is to satisfy the most different technical needs of the society.
The festival places the (technical) instruments brought on the newest state
to the disposal to develop the organization of the dominion of a class about
the other classes. At last the so developed, multiplied technological machine
can step to the place of "terrorism" in control of the centrifugal social
forces and gives to the class which owns it an immense superiority about
the rest of the society.

The Festival as an Instrument of Power

The festival is a class instrument. At an ideological level it has the
task to produce a certain ideology and to mediate, the one of the ruling
class which presents it, however, as postmodern art, and behaviors -
certain behaviors - to the ruling class, which represents them, as necessary
and universal ones.

Festival and Oppression

Sometimes, however, the technical instruments are not enough to maintain the
status quo. This is the case when non-integrated groups disturb the quiet,
manipulated politico-cultural universe. At the festivals to producers the
right is refused to talk about fundamental (or less important) problems of
national and international politics. Oppression and violence form a coherent
network in our society. But we set up the hypothesis, that there is still a
specific possibility to radically turn inside out this ripe capitalist system
by new forms of class conflict, inside and outside (local and transnational).
We propagate the idea of a negative festival, which within the official
festival, but in opposition to him, founds necessities of a theoretical,
critical and dialectic thinking. A thinking, that exposes what the barkers
name utopia, that creates the presuppositions for a political, creative,
antagonistic and alternative work.

Political Protest

Only the putsch of the state will make possible a real restructuring of
the culture system. The producer must therefore - about his current
status out - work in a long-term perspective on the developing (stimulation)
of a revolutionary movement of the lower classes which presents itself an
organizational form appropriate to the new battle type. We have determined
the negative festival as the place, where politics and the critical
analysis of the idiom of artistic media are integrated, the media how
they are propagated, otherwise, by the shift of the officials of the
ruling class at our festival. One must confrontate a socialist use of the
developed colleges of technology and methods with a capitalist use of the
arts.

Forms of Ideological Protest

The ideological protest expresses itself in different forms:

a) Counterarrangements and white noise. The counterarrangements usually take
place at the same time like the official arrangements, they treat the
artistic-social material and try if it is held for opportunely to take away
the whole public from the official arrangements.

b) Counterexhibitions: more organic forms of the protest with less
direct and spectacular aims; they consist in more consciously and more
thorough political socialisation of the already sensitized producers.

Union Protest

Finally we would like to mark, that our interest in the movement in no case
includes its overrating. In our opinion the producers can be respected in no
way as a "class" whose interests are objectively and potentially opposite and
antagonistically to the ruling economic-social system. Therefore we look at the
festival, certainly, as a battle centre, but it is not the single and not the
most essential one; however, festivals should also not be undervalued,
because at them the leveling programmed by the capital accepts form. A sort to
resist against this leveling is the attempt to get potentially antagonistic
forces (antiprofessionalists) against their technocratic career on our side by
using the instruments found out by us, to place them, not only temporarily, on
the side of other antagonistic forces in our society. That's why we pursue the
project of a negative festival which expresses this revolutionary tendency in
the non-instituional festivals in new form which can lead our society of the
previous story to history."



"Token Ring"
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