n0name newsletter #43i 52°31'20''Nord/13°17'51''Ost Mi., 24.10.2002
01:16 CET

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DOPPELAUSGABE/DOUBLE FEATURE n0name newsletter #43i + n0name newsletter
#43ii

*Inhalt/Contents* (in german, sorry!)
I
1. Inke Arns' _Netzkulturen_
Leben & Computer
2. Artefakte & interfiction(s) 2002
Das System spoofen?
3. Sample aus dem s o u n d X c h a n g e . newsletter
4. real.-Mapping in London
rubrik stenzel Faelschung
5. 9.11. NETZWERKE
II
6. srvrsrus.txt 0.5
"Wir Sind die Server!"
7. Citizen Brenda Laurel
Den Buerger retten!
8. Nick. _Roman_ (Fortsetzungsroman) Teil 10
9. >Subject: ars unplugged
10. Outro

I + II 50 KB, ca. 20 DIN A4-Seiten

II siehe -> n0name newsletter #43ii

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I 23 KB, ca. 9 DIN A4-Seiten

1.

Inke Arns' _Netzkulturen_

Leben & Computer


Auf der Suche nach einem Internethandbuch stiesz ich auf absurde schoene
wahre Faustregeln und Ideologie. Angus J. Kennedy schreibt auf ueber
500 Seiten darueber, wie man Online-Zeit optimal nutzt oder wie man seine
Webseiten vor Kindern schuetzt und dass die ersten Webeseiten "Ein
eigenes Grundstueck im Internet" waeren [1]. In einem Buch ueber
"Familie & Computer" [2] taucht endlich das Beispiel Singapur auf, der
IT-Foerder-Stadtstaat aus dem die letzten (?) Netzkuenstler kamen [3].
Inke Arns' Buch ueber "Netzkulturen" nimmt Netze als plurale Kulturen,
und nicht als utopischen Cyperspace aus der Perspektive der starken
Berliner Szene in den Blick - ein Stadtplan fehlt noch ;) . Ihre
historische Raffung fuer die Serie der Einfuehrungen von "wissen 3000"
(New Economy, Popmusik, Hacker, Alles) ist, neben dem Einblick in ein
weiteres Beispiel wie Diskurse festgeknuepft werden, auch Vermittlung.

Eine vielleicht exemplarische Stelle ist die kurze Beschreibung der
Nachfolgeprojekte im Windschatten des Hybrid Workspace im Rahmen der
documenta X 1997. Ohne Namen zu nennen - allein die Fokusierung
auf "Nachfolgeprojekt" zeigt wie stark die Buendelungen und
Sammelbewegungen empfunden wurden und werden, so wie sie damals
angestoszen wurden. Und soweit bekannt, gab es 1998 auch noch andere
Arbeitsraeume. Es ist das alte Spiel der Erwaehnung / der
Nichterwaehnung / Was bleibt ist der Katalog. Gegen den letzteren Teil
dieses Gedichts wurde einst die Theorie der minoritaeren kleinen
Maedchen gestellt. Bleibt von ihr nur die Popularisierung von in
Wissenschaft transformierten Erlebnissen?

Soll jetzt die historische Balance wiederhergestellt werden? Wie sagte
ein Bekannter? "Wer [...] nicht gelebt hat, kann nicht darueber
sprechen." Diesen Standpunkt einnehmen, hiesze aber nur noch Aktive
zuzulassen, und wo kann die Grenze gezogen werden zum Inaktiven, zum
Beobachter? Systemischerweise sind ja alle, die nicht und nie Netzkultur
waren, die produktive Auszenwelt dafuer, dass eine Aufschreibung von
Kultur von Vernetzung ueberhaupt entstehen konnte. Was wird von einem
Buch erwartet? Undynamisch zu sein, nicht reziprok zu sein. Es ist
veraltet und wir wollen auf 360°-Displays Randbemerkungen machen, Text
redigieren, weiterschreiben und das Zentrum prominenter Koepfe
vergessen, indem wir ihre Pixelnasen langziehen. Die kritische
"kritische Medienkompetenz" kann auch anders, repressiv aufgeloest
werden: Wenn Kinder sich per SMS kollektiv die Mathearbeit schreiben
wollen, der Lehrer aber vorher die Handys einsammelt [4], sind die
Interessen klar verteilt: Rueckfuehrung des Subjekts in den
Leistungszwang. Die Sicht vom sich emanzipierenden Netzbuerger ist im
Internethandbuch noch nicht voll relationiert mit der 'Sicht der
Wirtschaft'.

     "In einer zunehmend vernetzten Welt ist die Vermittlung
     "einer "kritischen Medienkompetenz" unabdingbar. Nur mit
     "ihr koennen Menschen das Netz und die neuen
     "Kommunikationstechnologien unabhaengig von den Interessen
     " z.B. der Wirtschaft benutzen und fuer ihre eigenen
     "Ziele einsetzen." [5]

Ist das jetzt eine Aufforderung zur Teilnahme im Wirtschaftskreislauf?
Eine Idee zum Aufbau einer Wertschoepfungskette? Was sind die "eigenen
Ziele"? Und, was sind die "Interessen z.B. der Wirtschaft", sind die
trennbar von anderen Interessen irgendwo da draussen? Ist Wirtschaft
nicht ein Begriff, der Oekonomie als Ganze naiv auf einen schlichten
konjunkturellen Kapital- und Warenkreislauf schiebt? Oder ist es
einfach das Diktum der allumfassenden Netzwerkgesellschaft, das
normative Paradigma ohne Exit?
Das Buch schreibt was andere nicht wagen wuerden, einen Abriss von
netzigen Episoden, nah an DER Geschichte des Internet. "You need
this book!" [7].
_____
[1] Angus J. Kennedy. _Looses Internet Handbuch_. DuMont Reiseverlag,
2002.
[2] Familie&Co Institut. _Familie & Computer_. Hamburg: 2001.
[3] Documenta_11 http://www.documenta.de und -> siehe n0name newsletter
#41,5 "Webwalker (tsunamii.net): Raum-Machtverhaeltnisse"
http://www.n0name.de/news/news41.5.txt
[4] _Familie & Computer_ S. 73
[5] Inke Arns. _Netzkulturen_. Hamburg: Europaeische Verlagsanstalt /
wissen 3000. 2002. S. 47 .
[6] _Netzkulturen_ S. 11
[7] Zitat _The Times_ auf der Titelseite von _Looses Internet Handbuch_.

Inke Arns. _Netzkulturen_. Hamburg: Europaeische Verlagsanstalt /
wissen 3000. 2002. 8,60 EUR

Yelena Simc <yelena.simc@n0name.de>

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2.

Artefakte & interfiction(s) 2002

Das System spoofen?


Der Mix, artistische Selbstermaechtigung und taegliche Praxis des
Wohnzimmer-Produzenten steht mal wieder in direkter Konfrontation
zum Copyright. Die Bastardisierung der Musik, der Extended Mix, das
Bootlegging und Napstern fuehrt jeodch nicht zum Everything-is-
everything in den Clubs, sondern gerade im Differenzspiel der Stile
ohne stilistische Limits in den Schnittmengen zur ("wir wissen es
schon") Hybridisierung der »Koerperkongresse«, wie man Discotheken auch
bezeichnen koennte. "Spoofing" aber wird von talentierten Mischpult-
Agenten der Musikindustrie nicht als weiteres Anwendungsbeispiel von
Genre-Verzerrung eingesetzt. Spoofing, heiszt Taeuschen und Betruegen
& wird im Genussfall zu Verfaelschen und Stoeren. Oder Verfaelschen
und Stoeren wird zum Genuss. Und Spoofing selber ist ein hybrides
Genre, existent als neuer Sound des Netzes.

Mit diesen und solchen Techniken beschaeftig sich die diesjaehrige
Tagung "interfiction IX arte Faction!: Kunstfehler in/als Medien"
(http://www.interfiction.net) vom 15.-17.11. in Kassel. Dabei geht
es vielleicht sogar darum ab wann das Artefakt beginnt, ob man
das Mobiltelefon klingeln hoert wenn Bruce Springsteen gespielt wird,
oder wie der Tinitus als koerpereigener Syntheziser eingesetzt werden
kann. Artefakte gehoeren als Kategorie zur Unterscheidung in Natur und
Kultur. Wenn sie aber im Bereich konzeptioneller Arbeit prozessual
verstanden werden, wie das Titelthema "arte Faction!" der
diesjaehrigen interfiction-Tagung nahelegt, wird das philosophische
Gebiet der Aesthetik politisch. Diese Perspektive zu forcieren schlaegt
Verena Kuni (interfiction) vor. "Etwa auch in der Frage nach
artefaktischen Strategien, die sich weder in einer Suche nach der
Schoenheit des Fehlers noch in in einer paramilitanten Multiplikation
manipulierter Codes erschoepfen."

     "Von DNS-Spoofing ist die Rede, wenn es einem Angreifer
     gelingt, die Zuordnung zwischen einem Rechner-Namen und
     der zugehoerigen IP-Adresse zu faelschen, d.h. dasz ein
     Name in eine falsche IP-Adresse und umgekehrt umgewandelt
      wird. Beispiel: Ein Anwender am Rechner www.hacker.de
     will zuerst auf www.firma-x.de und dann auf den
     Konkurrenten www.firma-y.de zugreifen. Um auf
     www.firma-x.de zugreifen zu koennen, musz er erst die
     zugehoerige IP-Adresse bei seinem Nameserver ns.hacker.de
     nachfragen. Dieser kennt die Adresse auch nicht und fragt
     beim Nameserver von ns.firma-x.de nach. Dieser antwortet
     mit der IP-Adresse, die von ns.hacker.de an den Anwender
     weitergeleitet und gespeichert wird. Befindet sich in dem
     Antwortpaket von ns.firma-x.de neben der IP-Adresse von
     www.firma-x.de auch noch eine beliebige IP-Adresse fuer
     den Rechnernamen www.firma-y.de, so wird auch diese
     gespeichert. Versucht der Anwender nun, auf
     www.firma-y.de zuzugreifen, fragt der eigene Nameserver
     ns.hacker.de nicht mehr bei dem Nameserver ns.firma-y.de
     nach, vielmehr gibt er die Informationen weiter, die ihm
     von firma-x untergeschoben wurde.
     IP-Spoofing ist eine Angriffsmethode, bei der falsche
     IP-Nummern verwendet werden, um dem angegriffenen
     IT-System eine falsche Identitaet vorzuspielen.
     Bei vielen Protokollen der TCP/IP-Familie erfolgt die
     Authentisierung der kommunizierenden IT-Systeme nur
     ueber die IP-Adresse, die aber leicht gefaelscht werden
     kann. Nutzt man darueber hinaus noch aus, dasz die von
     den Rechnern zur Synchronisation beim Aufbau einer
     TCP/IP-Verbindung benutzten Sequenznummern leicht zu
      erraten sind, ist es moeglich, Pakete mit jeder
     beliebigen Absenderadresse zu verschicken." [so einfach
     geht das?]

Ulf Schleth inspirierte zum Thema der Tagung und spricht von dem
Nebeneffekt, "dasz das internet und insbesondere auch streaming media,
die verschiedenen bedeutungen des wortes artefakt einander naeherbringt.
die durch kompression entstehenden bild- und audiostoerungen, die
ebenfalls artefakte genannt werden, geraten zunehmend in herkoemmlich
streamende medien (aufzeichnungen von bombardements in afghanistan) und
printmedien (abdruck von JPGs) und beeinflussen das aesthetische
empfinden. der einfluss von kompressionsverfahren (MPEG, divX, WMT,
REalMedia) auf die wahrnehmung nimmt z.zt. immer weiter zu, nicht nur
weil sie definitiv noch wahrnehmbar sind, die stoergeraeusche wandeln
sich, das rauschen verschwindet zumindest auf technischer ebene.

Man kann neben Stoerung, der 'eigenmaechtigen' Erzeugung von
Rausch-Information in technisch-medialen Systemen durch die Systeme
'selbst', auch von "taktischen Artefakten" sprechen, wenn die Stoerung
bewuszt hergestellt, programmiert wurde. Eine Wendung, wie sie im
auditiven Techno immer wieder abgehandelt wird und auch schon z.B. von
Mozart bekannt ist, der bei Improvisationen Irritationen eingebaut
haben soll. Verena Kuni: "Provokation fuehrt frueher oder spaeter zu
einer Desensibilisierung. Und weil das allgemeint bekannt ist, wird
schliesslich auch so manche Irritation zu eben diesem Zweck
eingesetzt". Und der angepeilte epistemologische Nutzen ist nicht
der letzte. "Wenn es denn um einen _aufklaererisch_ provokanten
Charakter von Irritation gehen soll, dann muss doch fuer den/die
Irritierte(n) ein Erkennen des 'wie' und des 'warum' etc. moeglich
sein, darum sollte es doch sogar gehen."

     "Waehrend Sony und Universal ihren ersten Internet-
     Musikservice fuer Deutschland vorbereiten, greift die
     Musikindustrie Internet-Tauschboersen mit einer
      Guerilla-Taktik an. Die kalifornische
     Zeitung San Jose Mercury News berichtet, dass drei der
     fuenf weltgroeszten Musikkonzerne populaere Tauschboersen
      mit schadhaften Musik-Dateien ueberschwemmen. Diese
     Dateien erwecken den Anschein, als handele es sich um
     Musikstuecke in digitaler Form. Tatsaechlich aber
     enthalten sie meist keinen einzigen Ton oder aber
     lediglich eine 30-Sekunden-Schleife. Dieses Vorgehen
     wird "spoofing" genannt. Cary Sherman vom
     Unternehmensverband Recording Industry Association of
      America (RIAA) sagte, dem Problem der Internet-
     Tauschboersen sei nur mit technischen Masznahmen
     beizukommen: 'Es stehen gewisse Mechanismen zur
      Verfuegung, die voellig legal sind, wie etwa spoofing.'
     UEber Internet-Angebote wie Kazaa, Morpheus und Grokster
     werden in groszer Zahl Raubkopien von Musikstuecken
     getauscht. Nach Angaben des Bundesverbandes der
     Phonographischen Wirtschaft entgingen der deutschen
     Musikindustrie im vergangenen Jahr 740 Mio. Euro durch
     die Verbreitung von Raubkopien im Internet."
     (Die Welt Online, Donnerstag, 17. Oktober 2002)

Heroen der "Deprogrammier"-Arbeit und busy Artefakte-Produzenten
basteln an Karrieren und Mythen des subversiven Spiels. In symbolischen
Environments kann mit einem vergleichsweise riskofreien Impact
gerechnet werden. Von dieser "ewigen Wiederkehr tradierter
Kuenstlerimagos" lebt die Branche - die Banalitaet eines jeden
(Kunst)Handwerks. Jede Handwerkerin braucht ihre Adressaten. Die
Adressen der ProduzentInnen und der Adressaten sind aber meist
unterschiedliche - dennoch wird in Kassel versucht, auf eine weniger
strenge Aufteilung in Publikum und Macher zu achten. Die Workshop-
Seminare sind offen fuer breit gefuehrte Diskussionen.

"Nun ist Subversion ein Strickpullover, den man mittlerweile eben sehr
viel bequemer mit der Maschine machen kann. Ob der einem gut zu Gesicht
steht oder nicht, ist die eine Frage. Ob er waermt oder nicht, wieder
eine andere. Das laesst mich an ein "Stilles Blatt" von Friedrich Karl
Waechter denken, wo drauf war, was auch drunter stand: "Die Eule hatte
einen Norwegerpullover zum Weihnachtsfest bekommen. Sie war nun einer
der schicksten Voegel im Wald.", meint Verena Kuni.


interfiction IX (2002)
arteFaction!
Kunstfehler in/als Medien
Kassel, 15. - 17. November 2002
Workshop-Tagung im Rahmen des 19. Kasseler
Dokumentarfilm- und Videofest
http://www.interfiction.net

Eroeffnungsabend mit Vortraegen und Praesentationenn am Freitag, 15.
November 2002 um 19 Uhr (Offener Kanal im Kulturbahnhof, I. Etage):
Ulf Schleth (Berlin, www.thing.de), Marlena Corcoran (Muenchen,
www.marlenacorcoran.com) und Sebastian Oschatz (Frankfurt/M.,
www.meso.net).

Workshop-Seminar am Samstag, 16. November von 11-19 Uhr und am Sonntag,
17. November von 10-17 Uhr. Mit: Manuel Bonik (Berlin, www.travellab.
net) Marlena Corcoran (Muenchen, www.marlenacorcoran.com) Christine de
la Garenne (Karlsruhe) Dragan Espenschied (Stuttgart - odem.org)
Alvar Freude (Stuttgart, odem.org) Mindaugas Gapsevicius (Kiel, www.o-
o.lt/mi_ga
) Michael Haerdi (Zuerich/Schaffhausen, www.imagedesign.ch)
Felicia Herrschaft (Frankfurt/M., www.unloved2.de.vu) Annette
Hollywood (Braunschweig, www.annettehollywood.com) Francis Hunger
(Leipzig, www.irmielin.org) Almut Juerries (Kassel, www.auto-cue.net)
Verena Kuni (Frankfurt/M., www.interfiction.net) Anders Turge Lehr
(Karlsruhe) Florian Malzacher (Frankfurt/M., www.unfriendly-takeover.
de
) Andreas A. Milles (Stuttgart, odem.org) Franziska Nori (Frankfurt/
M., www.digitalcraft.org) Sebastian Oschatz (Frankfurt/M., www.meso.
net
) Ulf Schleth (Berlin, www.thing.de) Martin Schmid (Berlin)
Matze Schmidt (Berlin/Kassel, www.n0name.de) Matthias Weiss (Dortmund,
art.net.dortmund.de).


... on- und offline vom 15. bis 17. 11...

*arteFaction! in progress*
Laura Kavanaugh & Ian Birse: SPLICE. "
... an internet art piece that evolves--seen from the corner of an
eye, heard in an unknown language..."


*streaming interfiction*
Audio-Livestream der Vortraege, Praesentationen & Diskussionen
http://www.interfiction.net/stream.html


Vom 15.11. bis 17.11.2002 auf Terminals im Foyer des Bali-Kinos &
im Offenen Kanal

*arteFactionMonitor*
mit Arbeiten & Artefakten von
Christine de la Garenne, Sigune Hamann, Francis Hunger, Joreg
Diessl/Sebastian Oschatz, odem.org, Cornelia Sollfrank, Daniel
Young, u.a.m.


Sonntag, 17.11.2002 um 12 Uhr im Offenen Kanal/Kulturbahnhof

*interfiction high noon*
Special Screening mit Arbeiten von
Walid Ra'ad/The Atlas Group, Marlena Corcoran, Michael Brynntrup,
Annette Hollywood, ovalima aero aero deco/Sebastian Oschatz u.a.m.
Info-Daten & Details unter http://www.interfiction.net

webservice by re:plug (http://www.replug.de)

Matze Schmidt <matze.schmidt@n0name.de>

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3.

Sample aus dem s o u n d X c h a n g e . newsletter . 6 [18.10.2002]:

LEHRANGEBOT im Wintersemester 2002/2003


Auftaktveranstaltung :

28. Oktober 2002 , 14 - 16 Uhr
in unseren neuen Raeumen in der
Lietzenburger Strasze 45 , [Berlin] Raum 121

Die Dozenten stellen sich vor , wir erzaehlen vom Projekt
soundXchange , die Seminare werden vorgestellt , wir hoeren was an ,
sehen uns an , trinken was & lernen uns kennen ... ;-)


I
Schule des Hoerens.
Rezeption, Beschreibung & Diskussion von Klangumgebungen in Berlin
UEbung - Dienstag 11-13 Uhr
An verschiedenen Orten in Berlin
1. Treffen : 29.10.2002 in unseren neuen Raeumen in der Lietzenburger
Str. 45 ,
Raum 121
Dozenten : Alex Arteaga / Dr. Holger Schulze


II
Was ist Sound Branding?
Einfuehrung in den Markenprozess von corporate sound.
Seminar - Mittwoch 11-13 Uhr
Lietzenburger Str.45 , Raum 314
Dozent : Prof. Carl-Frank Westermann


III
Label und Rebellion.
Markenbildung & Trendspotting in der Popmusik seit 1970
Seminar - Mittwoch 14-16 Uhr
Lietzenburger Str.45 , Raum 314
Dozenten : Thomas Schwebel / Dr. Holger Schulze


IV
Auralisation.
Einfuehrung in die synthetische Erzeugung akustischer Raeume
Seminar + Exkursionen zu anderen Studios und Entwicklern
Mittwoch 15-17 Uhr
1. Treffen : 30.10.2002
Elektronisches Studio der TU-Berlin , Einsteinufer, Raum EN 327
Dozenten : Dr. Stephan Weinzierl / Alex Arteaga / Dr. Klaus Hobohm /
Dr. Martin Supper


V
Medien'werk'? - Adornorezeption im Popdiskurs
Virtuelles Seminar der Universitaet Lueneburg in Kooperation mit
soundXchange,
- Mittwoch 1630 - 18 Uhr
1. Sitzung : 23.10.2002
Dozenten : Roger Behrends, Hamburg / Prof. Dr. Bernd Enders,
Universitaet Osnabrueck / Dr. Rolf Groszmann, Universitaet
Lueneburg / Michael Harenberg, Hochschule fuer Musik und
Theater Bern / Dr. Holger Schulze, Universitaet der Kuenste
Berlin / PD Dr. Joachim Stange-Elbe, Musikhochschule Luebeck


info : soundXchange@udk-berlin.de
newsletter abonnieren : subject 'newsletter abonnieren'
newsletter abbestellen : subject 'newsletter abbestellen'
copyright (c) © 2002 soundXchange@udk-berlin.de

http://www.udk-sound.de

soundXchange universitaet der kuenste berlin
lietzenburger strasze 45 d-10789 berlin

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4.

real.-Mapping in London

http://real-mapping.net

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rubrik stenzel Faelschung

s
tt
sss
tttt
sssss
tttttt
sssssss
tttttttt
sssssssss
tttttttttt
sssssssesss
tttntttttttt
ssssssssssszs
tetttttttttttt
sssssslssssssss

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5.

Wer die Ausstellung "Stadt der Zukunft: Netze statt Plaetze?" im
Siemens Forum, Berlin (noch bis 31. Oktober 2002) besucht, sieht die
Selbstpositionierung der Erfinder der Erfindung globaler Netze (mehr
dazu in Frankfurt/Main).

n0name faehrt zu:

"9.11. NETZWERKE" - Medienkongress

Ein Projekt von Kuenstlerhaus Mousonturm, kuratiert von Station Rose
im Rahmen der Diskursreihe Vision Zukunft.
Lectures, Installationen, Performances, Webcasts, Gunafa Clubbing.

http://www.stationrose.com/netzwerke.html

Sa. 9. November 2002, 2 p.m. - 2 a.m.
Kuenstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstrasse 4, D-60316 Frankfurt

* Referenten und Performer:
Malcolm McLaren (Produzent und Kuenstler, London)
Station Rose/Elisa Rose & Gary Danner (Hypermediakuenstler,
Frankfurt)
John Coate (The WELL, EFF)
Dr. Richard Barbrook (ICA/cybersalon London)
F.E Rakuschan (Medientheoretiker, Wien)
Dr. Thomas Feuerstein (Medienkuenstler und -theoretiker, Wien)
Prof. Ralf Homann (Bauhausuniversitaet Weimar, Meisterklasse
Experimentelles Radio)
pingfm.org (Multimedia Band, Bauhausuniversitaet Weimar)
Bizz_Circuits (Frankfurt)
DFM.nu (Amsterdam)
Bidner/Martinek (Innsbruck)
n0name.de (Kassel/Berlin)

* Webcasting
STR wird den gesamten Kongress (14:00 - 2:00) in Echtzeit auf
www.stationrose.com STReamen. Live-STReams u.a. von pingfm.org aus
der Bauhausuniversitaet Weimar, von DFM.nu aus Amsterdam, sowie ein
charmanter LivemusikSTReam aus Innsbruck werden ueber den
Symposionstag verteilt in die Media-Lobby uebertragen.

n0name Post-it® + Pixtream@911
Picture-Stream live! from 9.11. NETZWERKE - Medienkongress
Sa., 9.11.2002, Kuenstlerhaus Mousonturm,
----------------Frankfurt

n0name recherchiert, macht Interviews, klebt gelbe Statements
(Post-it®) & samplet fuer den n0name newsletter Textmaterial
von "9.11.NETZWERKE" + 'streamt' live! digitale Fotos (JPG,
640x480, 30 KB, Copyleft) via MMS (Multi Media Message) vom
Kongress.
http://www.stationrose.com/netzwerke.html
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http://www.n0name.de/pixtream
http://www.n0name.de/post-it [ab 9.11.2002 !]

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---------------------- End of n0name newsletter #43i ---------------------

Good day to you my friend? You may be surprised to receive this letter
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Lest den Text doch bitte

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KUNSTVEREIN NEUHAUSEN e.V.
Schlossplatz 1 . 12345 Neuhausen
Info: www.kunstverein.de . email: info@kunstverein.de
VORTRAG
Xaver Schulz
Kunstkritiker, Berlin
"Kunst als Agitp(r)op"
Mittwoch, 23. Oktober 2002, 20 Uhr
Eintritt: Eur 5,- (Eur 4,-) inkl. ein Glas Sekt oder Selters

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As we learned on September 11, it doesn't take a nation state to
threaten us, nor does it take a nation state to create genuine
weapons of mass destruction. A Samplerpencil sized stick of Cesium 137,
which can be easily acquired at any food irradiation facility,
could, with 10 pounds of dynamite wrapped around it, deliver a
lethal dose of radiation to everyone in Lower Manhattan.
in Bagdad
in Neuhausen


Heute verbinde ich als Coach strategisches Denken mit
chaostheoretischen Erkenntnissen. Ich coache Menschen in ihrer
Lebens- und Berufsplanung, Unternehmen in ihrer strategischen
Entwicklung und als Dozent Teams im Kulturmarketing.

The art market still rising