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*Inhalt/Contents*
1.
Rezension _UFO - Strategien_
2. neue Stefan Beck-CD
3. "Browsen =
Sampling im Kopf"
4. Nick. Roman (Fortsetzungsroman)
5. >>|
über zeichen sprechen
6. Offline Tage ---[:---
7. 5th ARTS&GAMES
FESTIVAL
rubrik stenzel zwischen 3. und 4.
27 KB, ca. 12 DIN A4-Seiten
1.
Rezension _UFO-Strategien_
Das Cover ist silber, Silber ist die Farbe des Metallischen, des
Aluhaften,
der Mondfaehre, die Farbe der Fliegenden Untertassen,
Silver Screen.
Strategien
des Unsichtbaren sind nicht erst seit dem legendaeren
Berliner Kellerclub
"Ufo" bekannt, von dem es heiszt, dass ihn die,
fuer die er nicht
bestimmt war, nie zu finden gewuszt haetten. Und das
ist auch schon ein 'Kern'
des Buches und seiner Beitraege: ans Optische
gebundene Wege das herzustellen,
was zwar geglaubt, gewuszt, aber nie
vollstaendig dechiffriert sein wird,
kurz moderne Mythen der
technologischen Art.
Die
Begegnung mit diesem Thema ist nicht nur von der Film- und der
Pulp-Industrie,
welche die Rationalisierung des Begehrens vordenken,
abhaengig. Wernher von
Braun las Science-Fictionhefte, die V2,
der diskurstechnische Ort an den die
Kittler-Jugend auch heute noch
gerne Ausfluege veranstaltet, werden im Buch
aber als Bezugspunkte
nicht gesondert erwaehnt. Stattdessen finden sich u.a.
zwei
konkurrierende Beitrage zur Genderisierung des UFO-Phaenomens. Die
"Identifizierung der Maschine mit der Frau" (auf Seite 15 wird Mary
Ann
Doane gefolgt) verbindet dann auch gleich implizit die bekannte
Gebaehrmuttermaschine mit der Gebaehrfantasie des Mannes, deren Sog
sich aber
der feministische Ansatz im negativen Sinn nicht zu entziehen
vermag:
Dass
die UFOs nun in ihrer populaersten Konnotation mit fremden
Raumschiffen aus
dem All und damit dem Fremden aus dem All (dem
potentiellen Agressor) gedeutet
werden als filmischer Transporter fuer
eine die Macht des Autors erschuetternde
Techno-Macht, wenn also
fiktionale Genetik andeutungsweise als eine die Freiheit
von
geschlechtlicher/sexueller Bindung antizipierende Technik der
Gestaltbarkeit
angesehen wird.
Wird
hier etwas 'nicht Begreifliches', das Un-Identifizierbare Objekt,
nicht zur
Projektionsflaeche fuer den Diskurs um die Emanzipation
von biologisch-psychischer
Repression und der Frage nach den das
unbewuszte Andere darstellungsfaehig
haltenden Illusionen. Wenn wir die
Aliens sind - wie man a la Zizek behaupten
mueszte - die wir dann im
Spiel umbringen, entledigen wir uns nicht nur dem
Unbegreiflichen -
anstatt es zu assimilieren ;) - sondern auch der Frage
danach, ob es
UFOs nun wirklich gibt oder nicht. Diese Frage, die keineswegs
eine sein
musz, die dem rationalistisch naturwissenschaftlichen Duktus der
UFO-Forschung entspricht (Illobrand von Ludwiger wird als deutscher
Apostel derselben oefter genannt), ist die nach dem "Unbekannten
Mechanismus"
einer Produktion von UFOs. Und zwar so: Wie baut man UFOs?
Anleitungen zum
Faken gibt es dafuer ja jede Menge - vom Schneemenschen,
ueber Kornkreise
bis zum Golf-Krieg. Der archaeologische Bedarf wird
im Buch ebenfalls gestillt
von der Gruppe c-base, deren Forschungen auf
dem Gebiet der zukuenftig abgestuerzten
Raumstationen Maszstaebe setzt.
Wenn
der Mechanismus sich aber herausstellt, als ein dem Positivismus
verfallenes
Feedback dem Erklaerungsmodell gegenueber, worin die
gleichsam militaerische
Aufklaerung abzuchecken hat, was physisch und
was phantasmatisch ist, dann
kann mensch das nachvollziehen, was auf Seite
61 vorgeschlagen wird: echte
Ufos muessen erst erfunden werden, weil die
bisherigen mit dem Reaktionaeren
identifizierbar (!) bleiben, und ihr
utopischer Gehalt dementsprechend gering
ist.
Wie wird also
die Luecke zwischen Realem und Information, dieser einfachen
aber basalen
Dichotomie besetzt?, wonach im Vorwort gefragt wird. Zum
Beispiel durch Re-De-Mythologisierung,
die weder nur verifiziert werden
kann noch nur Medienphaenomen ist, sondern
ebenfalls erscheinender
Indikator ist fuer metaphorische Objekte, die weder
mit sich noch mit
etwas anderem identisch sind. Denn wenn es UFOs gaebe,
deren Herkunft
bekannt wuerde, waeren sie keine mehr. Wenn es aber UFOs gaebe,
deren Ziel
bekannt ist, aber nicht deren Quelle? Siehe -> S. 128, Ethisches
Hacking,
eine beliebte Strategie gegen das und mit dem Unwahrscheinliche/n.
Die
Verknüpfung von Space und kritischer UFO-Forschung waere noch ausbau-
faehig, nicht (allein) um neue Betaetigungsfelder fuer die Kulturforschung
zu erschlieszen, auch um praktische Elemente in diese zu uebernehmen, etwa
um den diskursiven Spielraum zu erweitern, denn wie begegnet man Thesen,
wir seien in der Zukunft der SciFi bereits angekommen, oder die neue "Red
Planet"-wir-fahren-auf-den-Mars-Film/Serie sei nur Film. (ms)
Helene
von Oldenburg (Hg.). _UFO - Strategien_. Oldenburg: Isensee Verlag,
2000.
2.
neue Stefan Beck-CD
neue cd stefan beck
"auf
die mischung kommt es an" steht unter einem 4er-Mischpult ohne
Spuren
nur mit X-Faders
Mischen als geschlossenes System
"von
multi.trudi, dem kleinsten Ausstellungsraum Frankfurts, ist gerade die
dritte
CD-Veroeffentlichung erschienen: MO.S.O.M.cord
Anders
als bei der vorangegangenen Musik fuer Bankangestellte wurde hier
auf Vinyl-Platten
gegenwaertiger Club-Musik als Ausgangsmaterial
zurueckgegriffen. Hinzu kommen
Sprachsamples, die mittels eines Dictaphons
eingespielt wurden.
Als Ergebnis
ist eine Musik entstanden, die zwischen Wiedererkennbarem
und Verfremdung
schwankt. Verglichen mit herkoemmlicher Club-Musik kam es
hier weniger auf
das, was gemacht, als das was gehoert wurde an.
MO.S.O.M.cord versteht sich
somit als Beitrag zur Rekonstruktion des
Hoererlebnisses gegenwaertiger Clubmusik.
Gleich geblieben ist das Verfahren: geloopte Schallplatten bilden den
Input,
der mittels eines speziell konfigurierten Mischpultes und
Effektgeraeten
weiter bearbeitet wurde (...). Alle Stuecke wurden live
erstellt und ohne
weitere Korrekturen direkt auf Band aufgezeichnet. MIDI,
Sampler, Computer
sowie weiteres Editing kamen nicht zum Einsatz. Die
Musik bildet den Prosesz
ihres Entstehens genau ab."
Kann
man den letzten Satz nicht unbedingt unterschreiben, weil das
konstruktivistische
Ohr die naive akustische Abbildtheorie eher als
Konzept eines Ab-Bilds lesen
musz und sie ja dann eigentlich
»Abhoertheorie« heiszen mueszte,
so bietet Stefan Beck ein
Meta-Hoerangebot an. Obwohl die CD zu hoeren nicht
gerade ein Genusz ist.
Wird also das gehoert, was bediente Maschinen auditieren?
Versucht man
nicht, bis an die verwendeten Materialien ranzukommen indem man
sich
durch das Postproduzierte (nahe am Rauschen) hindurchhoeren will? Folgt
man Stefan Becks Diktum, dann ist die CD eine Wiederbelebung des
"In
the mix" mit anderen Mitteln, indem eben nicht "gemischt" oder
remixed wird, sondern indem die Praxis von Mischen und Remix vorgefuehrt
wird. Schliezlich laeszt sich sagen, dass es hier um die Erforschung des
Rezipierens geht, im lokalen Bezug zur Stadt. Wie klingt es, wenn jemand
den tpologischen Kontext, der selbst schon Aufnahme ist, zitiert ohne zu
sehr in bildende Lautmalerei und szenische Verweiserei zu verfallen? Wir
praegen hiefuer das Adjektiv »systemexmanent«.
Track
1 alles mit rauschen belegt
uebertypisierte stoergeraeuschtaktik, die sich
dann in musik als signal
steigert
> cover checken
Frankfurter
Begrifflichkeiten wie "Fruchtig", "RadioX", "Ordnungsamt",
"Boersenspekulation", "Geld + Bank", "Hessische
Kulturstiftung", "Techno"
etc.
ah, Gleichungen: Frankfurter
+ Club = Revolution
empfehlung: zur partizipation an den tracks eine moehre
oder cornflakes
kauen
ab
hier 2 [?] uebersteuerungen = strom (wie komm uebersteuerung
zustande?),
vezerrte und geflangte [<?] zitate (kann man mit soundforge
machen, der
open closed hihat beat nicht als basis oder referenz so. als
soundstrecke
ueber unter u neben anderen,
3 "stuecke" vom moderator der ueber "potential hits" referiert,
4 unkenntliche lyrics (?) und 1 zweiter teil der suite [was ist suite?]
5
(das dilemma wie man ueber musik schreiben soll > bei nietzsche
nachlesen?):
tribe-gesaenge zerhackt, witz deutscher technolyrik
6 die stimme sagt forward messages, say yes
7
ah, das kenne ich. wenn man d abtastnadel d. plattspielers in eine
hoehe
bringt dass sie die vinyl nur manchmal beruehrt ergibt das 1
rhytmus
8
a la krachhardcore, so sachen, die man mit hifis und kopfhoerern machen
kann
9 brummen und so, zw noise u beatrhytm
zuerst
dachte ich, sb beLEGT alle tracks mit stoerungen, dann viel auf,
er stoert
die tracks in sich. was aber ist dann der 'ur-track'? wenn alle
tracks in
sich gestoert sind, hat die stoerlogik einen fehler. die stuecke
klingen wie
bearbeitetes material (zu dt. frickelkram), dann aber geht die
interpretation
in richtung: das grundsaetzlich als stoerung konnotierte
klang-material besteht
aus geraeusch/atonalitaeten - klassischer techno?
...
arbeitet sich sb
am tonalen guerilliakrieg gegen die intellektdisco ab?
verweigerung der klangforschung,
und das mitten aus der technoclubstadt
hoehenlastig, verzerrig, zerhackig
sagte
sich 1 Generation, wir beschaeftigen uns mit dem Output von
Maschinen
live
direct to tape
no midi
no sampler
no compuer
no editing
Turntables
with fixed needles
(for loops)
Compressor
Filter
Effects
Delay
Compressor
Mini-Tape
Filter 2
Mixing-Console
(ms)
Stefan
Beck. MO.S.O.M.cord: more sounds of multi.trudi. CD. 9 Tracks,
72:55 Min.
2000.
++49-69-741
02 10
++49-69-741 03 49 fax
info(at)multitrudi.de
www.multitrudi.de
3.
Matze
Schmidt. "Browsen = Sampling im Kopf: die hypertextuelle Praxis
des
WWW"
Abstract:
Die 'urspruengliche' Idee des WorldWideWeb ist die des
technischen Verknuepfens
von Inhalten. Das fuehrt aber nicht nur zur
rationalen Nutzung des »groszen
Hypertext Internet«, sondern auch zu
bekannten, meist negativ besetzten
Phaenomenen wie "Lost-in-Hyperspace",
"Information Overload"
und "Access denied". Zum Spielen damit und zum
Umcodieren dieser
Phaenomene bieten sich Remix- und Cut-up-Strategien an,
und zwar als Selbst-Praxis!
und als Kritik am positivistisch besetzten
Internet als globaler Bibliothek/globalem
Gehirn, 24h Shopping Mall,
Distribution Channel, neuem Massen- oder Individualmedium
und Technologie
der Zukunft.
1 Einfuehrung?
alle
URLs [15.12.2000]
ACHTUNG! unvollstaendig, nicht auf dem neusten Stand
Das Netz erforscht 'sich' staendig selbst
bei mir setzt Gedaechtnis fuers Internet etwa zw. 1991 u. 95 ein
Paradox:
'unfreier', weil groesztenteils kommerzieller Webspace wird
evtl. zum Feld/Terrain
von polit Aktivitaeten die im sog. oeffentli Raum
nicht oder kaum mehr moeglich
sind -> Hack (problem.), netbase (SMS)
1.
*Denkmaschinen, Welt-Bibliothek, technisches Verknuepfen von Inhalten*,
Vannevar
Bush. "As we may think" (> Remix auf Odysseen des Wissens:
Geschichte
http://opentheory.org/proj/odysee_history/v0001.phtml)
kl.
Illustration -> http://www.hyperdis.de/
1.1 Ted Nelson's "Xanadu" - Hypertext/connected literature
(http://www.aus.xanadu.com/xanadu/
,
http://www.hyperdis.de/txt/alte/docuvers.htm)
20 Terabyte (20000 Gigabyte)
(http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/
co/2266/1.html&words=404) vgl. Mindmaps (Mindman http://www.Mindman.com/
"Maximize creative thinking", u.a.):
http://www.thinkmap.com/article.cfm?articleID=5 [12.12.2000]
The
accelerated evolution of technology and the widespread availability
of information
have given rise to a paradox: because of the #abundance of
information# [Ueberfluss
an Information Daher die Metapher vom Surfen!),
its relative value has been
diluted. Therefore, the value of information
is increasingly tied to the
interpretation, meaning, and context that each
organization ascribes to it.
Thinkmap allows
organizations - from multi-national corporations, to
schools and museums
- to add meaning and context to their data by
creating interactive interfaces
that connect directly to data sources.
It harnesses design and technology
to create powerful exploration tools
that empower individuals to transform
data into useful information.
Uebersetzung:
Die beschleunigte Entwicklung der Technologie und der weitverbreiteten
Verwendbarkeit
der Informationen haben ein Paradox verursacht: wegen
des Überflußes
an den Informationen, ist sein relativer Wert verdünnt
worden. Folglich
wird der Wert der Informationen in zunehmendem Maße an
die Deutung,
an die Bedeutung und an den Kontext gebunden, den jede
Organisation ihr zuschreibt.
Thinkmap läßt
Organisationen - von den multinationalen Konzernen, zu den
Schulen und zu
den Museen - Bedeutung und Kontext ihren Daten hinzufügen,
indem er
interaktive Schnittstellen erstellt, die direkt an Datenquellen
anschließen.
Es spannt Design und Technologie vor, um leistungsfähige
Erforschunghilfsmittel
herzustellen, die Einzelpersonen bevollmächtigen,
um Daten in nützliche
Informationen umzuwandeln.
1.2 Mailboxen (The Thing http://bbs.thing.net/login.thing,
http://www.thing.de/ , Frankfurt u.a.)
1.3 Das Gerede vom Cyberspace (SF, Cyberpunk, Gibson's _Neuromancer_
http://www-lehre.inf.uos.de/~ckaiser/neuromancer.html
,
http://members.tripod.de/gibson/index.html
Point-to-Point
(http://www.undergroundserver.de/netz.html) /der Download/Territorien
im
Netz - Internetgeografie: Deep Linking, Stefan Muenz Abmahnung weg.
"Explorer" (http://www.teamone.de/selfaktuell/talk/rechtundlinks.htm);
Internetkarte John December
(http://www.cybergeography.org/atlas/conceptual.html
,
http://www.cybergeography.org/atlas/atlas.html
, http://www.inventix.com/
oder >
Ordner ... ), Inetindustrie Webkarte (AOL, MSN usw.
http://www.cybergeography.org/atlas/conceptual.html
o. > Ordner ... ),
Netze als Territorien, "Webspace" Ausdruck
versucht zu pantentieren
(http://www.markengrabbing.de
, > Ordner ... ; Communities sind
Domestizierung? (Metropolis
http://www.metropolis.de/ , http://www.
metropolis-ag.de
, Digitale Stadt Amsterdam http://home.dds.nl/
),
Gruppen werden zusammengefaszt
1.4. Ich Internet: "You're a
link!" "No, i'm not!"
2.
*Arpanet/Netzgeschichte* (Ortsgemeinde Bodenheim
http://www.bodenheim.de/internet.htm);
Netzwissenschaft
(http://www.netzwissenschaft.de)
2.2 WWW (WorldWideWeb), Tim Berners-Lee, http://www.w3.org/People/
Berners-Lee/)
World Brain
http://www-vs.informatik.uni-ulm.de/Lehre/WebEngineering_SS99/Kap3/
sld004.htm
Memex
http://www-vs.informatik.uni-ulm.de/Lehre/WebEngineering_SS99/Kap3/
sld005.htm
Das Einschreiben von und Hineinschreiben in Memex!
Ted
Nelson's Docuverse
http://www-vs.informatik.uni-ulm.de/Lehre/WebEngineering_SS99/Kap3/
sld006.htm
World-Wide Web Projekt am CERN
http://www-vs.informatik.uni-ulm.de/Lehre/WebEngineering_SS99/Kap3/
sld007.htm
2.3 »groszer Hypertext Internet«, -> zB George
P. Landow
(Demokratisierung http://landow.stg.brown.edu/cpace/cspaceov.html)
2.4 Zentren im Netz, Kommerzialisierung: Zentren > groeszter Traffic:
Browserstatistik III (Armin Medosch, 04.02.1999
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/
te/1900/4.html&words=Browserstatistik%20iii)
Telepolis veröffentlicht
gewonnene Statistiken: Bei den Sites mit dem
groeszten Traffic führt
Internet Explorer [na und?]
2.5 Aesthetik der Masse, Internet als Pop Art
u.a. aesthetikmasse.html
(http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/
sa/3499/1.html&words=Zeyfang)
3.
*"Lost-in-Hyperspace"*, "Information Overload" und "Access
denied"
(404 File not Found http://404.jodi.org
, > Buch Kulturwissenschaften)
3.1 Mappings (http://www.cybergeography.org/atlas/conceptual.html)
3.2 Suchen, Normale Suchmaschinen sollen nur 0,03 Prozent der Webinhalte
erfassen, "Im tiefen Web kann man alles finden, was man braucht,
verspricht Complete Planet"
(http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/4484/1.html)
, MetaGer
http://meta.rrzn.uni-hannover.de/
3.3 Was ist Browsen?
4.
*Umcodieren*, detournement (raubkopierte documenta X-Site
http://www.ljudmila.org/~vuk/dx/),
am Interface arbeiten (Jodi
http://asdfg.jodi.org/
, asco-o/Spam Art (?) http://www.o-o.lt/asco-o/)
4.1. alternative Strategien (alternative Nutzung. Was soll das sein?
widerstaendige Nutzung? Nutzung? User(-Rhetorik))
4.2 "serendipity-Effekt"
<- positiv besetzen (> Buch
Kulturwissenschaften )
4.3. Remix-
und Cut-up-Strategien, Selbst-Praxis (Policy):
hypertextuelle Praxis 1 (http://www.ampool.de
, http://www.modukit.com),
Browsen =
Sampling im Kopf: maschinengebundene Kombinatorik (record + (!)
play) transponiert
auf menschl. Handeln; Surfen vs. Stoebern ("browsen")
4.5 was 'Eigenes'
machen (Selfhtml http://www.teamone.de/selfaktuell/
,
HTML-Editoren > selfhtml
http://www.teamone.de/selfaktuell/links/software_html.htm):
hypertextuelle Praxis 2: Abstand Macher/Produzenten zu Rezipienten in
best. Szenen eng in best. Szenen sehr weit auseinander ("Digital Gap"
zu
Hause); oft die Frage nach netzig (netzspezifisch) oder nicht - Frage
zu
eng!
(http://www.zaesuren.de
WeltBild-Archiv , http://www.n0name.de) ; Netz
(hier: WWW) nicht nur Recherche und Adressen = Wissensspeicher und
Verweissytsme,
auch Mailing, Mailinglisten (Distribution und Austausch,
"Interaktion"
(" " diskreditiert)); (http://www.c-io.de
MIT MSIE !)
4.4. Andere Browser - anderes Browsing? (Web Stalker (woertl.
Netz
Stieler, Verballhornung von "Skywalker" (?) ueber alternative
Interface-
Darstellungen d. Netz wieder nutzbar machen) ist ein Browser, der
die
Struktur des Internet nachahmt [eine andere Sicht anbietet].
http://on1.zkm.de/netCondition.root/netcondition/projects/project32/
default
http://www.backspace.org/iod/)
4.5 Shareware (http://www.schnoggo.com/figlet.html),
Selfhtml , RIS ,
... ... ...
weitere
URLs-Liste
Natuerlich Kuenstlich
http://home.snafu.de/~gerhard.mantz/naturlich-kunstlich/besonderes.html
Dump Your Trash http://www.sero.org/dyt/
Aesthetisches System (wie gemacht?)
http://www.brock.uni-wuppertal.de/Vademecum/
http://www.0100101110101101.org/
popo.at
http://www.popo.at/
Rolux
(ein Portal?)
http://www.rolux.org/
rolux internet implorer (»De-Pager«, wie gemacht?)
http://implorer.com/
Babelfish World: translation
http://www.babelfish.altavista.com/translate.dyn
Ljudmila
http://www.ljudmila.org/
nettime
http://www.nettime.org/
rohrpost
http://www.nettime.org/cgi-bin/wilma/rohrpost
subscribe: ...
opentheory
http://www.opentheory.org/
RIS
http://www.orang.orang.org/
Ascii Art Ensemble
http://www1.zkm.de/~wvdc/ascii/frames.html
http://www1.zkm.de/~wvdc/ascii/java/
http://www.design.ru/olialia
Telepolis
http.//www.heise.de/tp
[][][][][][][]
[][][][]()[][]
[][][][][][][]
[]()[][][][][]
[][][][][][][]
[][][][][]()[]
4.
Nick
Roman
Er wacht auf und laezst sich aus dem Plasma-Bett hieven. Der Muskel-
Aktivator
setzt ein, viel zu frueh heute abend. Der harte Sex, der
jetzt auf ihn wartet,
macht ihn wach.
"Mh", denkt er. "Kant soll ja auch vor der
Arbeit onaniert haben, um den
Kopf frei zu kriegen."
Roman ist
Selbstbeauftragter fuer Systemluecken und Leerstellen:
Bindestriche, Fehlerzeichen,
Software, alles was trennt und deshalb
konnektiert. Ohne effektive Funktion
keine Future-Zukunft.
Der Telepator meldet sich.
Fortsetzungsroman,
Teil 2 im n0name newsletter #34
5.
___________________________________________________________
studioTM®/moscheeTM®
Ludwigstraße 4
63067 Offenbach Rhein-Main
Tel +49 (0) 69 / 82 44
87
mobil +49 (0) 172 94 123 90
raz(at)fahrradhalle.net
www.fahrradhalle.net
www.ueberzeichensprechen.de
___________________________________________________________
Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können:
>>|
über zeichen sprechen ist ein multimediales Bildsprachenprojekt von
Künstlern
und Gestaltern der Kunsthochschule Kassel.
www.ueberzeichensprechen.de
Eröffnung
der Installation: Freitag, 02. März 2001 um 20.00 Uhr.
studioTM®/moscheeTM®
- raum für digitale kunst, Ludwigstraße 4,
Offenbach Rhein-Main
Club
ab 23.00 Uhr mit DJ Tom Niemayer und Präsentation des >>| über
zeichen sprechen - musikvideos
Samstag
03. März 01 um 19.00Uhr
DJ-Lecture und Tischgespräch zum Thema "Zeich
n: Unsichtbares Sampling"
mit Ursula Panhans-Bühler und Matze Schmidt
(Kunsthochschule Kassel)
>>|
über zeichen sprechen ist ein seit 1999 beständig erweitertes
Bildsprachenprojekt,
das von der Künstlerin und Gestalterin Sabine
Zimmermann ins Leben gerufen
wurde. Das Projekt ist eine
Gemeinschaftsarbeit, zu der sich verschiedene
Künstler und Gestalter
zusammengefunden haben, die an einem gemeinsamen
Archiv von Zeichen und
deren Strukturierung arbeiten. Der Ausgangsgedanke:
Ein Zeichen erhält
und wechselt seine Bedeutung durch die Weise, wie
es und in welchen
Kontext es gestellt wird.
Die
Ausstellung im studioTM®/moscheeTM® in Offenbach Rhein-Main besteht
aus drei ineinander verwobenen Ebenen:
1)
Der Materialebene: ein Zeichenteppich (Bodenarbeit) aus geplotteten
Folien
und eine Siebdrucktapete (Wandarbeit) aus Piktogrammen die auf
den Raum Bezug
nehmen.
2) Der Digitalebene:
eine CD-Rom, die für die Besucher interaktiv
handhabbar ist und deren
Oberflächen via Beamer projiziert werden.
3)
Der Sozialebene: eine Clubveranstaltung mit DJ zu der das <<| über
zeichen sprechen Musikvideo präsentiert wird, und eine DJ-Lecture am
Folgetag zum Thema "Zeichen: Unsichtbares Sampling" mit der
Kunsthistorikerin/Theoretikerin
Ursula Panhans-Bühler und dem
Medientheoretiker Matze Schmidt von der
Kunsthochschule Kassel.
Die
Künstler arbeiten anhand eines gemeinsamen Zeichenarchives, das
ständig
sowohl durch das Sammeln neuer Zeichen als auch durch die
Entwicklung verschiedener
Assoziationsketten und Piktogrammanimationen
erweitert wird. Durch die Art
wie dabei die Künstler ihre Informationen
zusammenlegen und präsentieren,
entstehen neue Qualitäten von
Information und ihrer Wahrnehmung.
Die
Künstler sind: Sabine Ball, Rolf Eusterschulte, Ayse Gökmenoglu,
Sabine Grunert, Kim Dotty Hachmann, Steffen Kalauch, Martina Kind,
Jennifer
Michel, Natalie Pickert, Rena Raedle, Thomas Siemon,
Julia von Strauss und
Torney und Sabine Zimmermann.
Das
Projekt wird unterstützt von der Hessischen Kulturstiftung,
BUGIN©
und zyres digital media systems GmbH.
Sie sind herzlich eingeladen.
Oliver
Raszewski (studioTM®/moscheeTM®)
6.
Aufruf zur Beteiligung
Offline
Tage
---[:---
im Raum Boxhagener Str. 86
Berlin-Friedrichshain
14.-21.3.2001
Start Mi., 14. Maerz 2001, 19:30 Uhr
Die
Diskrepanz zwischen der Debatte um Access, den Zugaengen
zum Internet und
den Loechern im Glasfasernetz wird dann
offensichtlich, wenn im Osten der
Stadt der "Westen" mit
seinen Flatrates, DSLs und Anbindungsversprechen
nicht ankommt.
"Sie befinden sich in einem OPAL-Gebiet", sagte der
Sachbearbeiter,
was heiszt, dass die Digitale Kluft ein hausgemachtes
Phaenomen ist und der Anschlusz erst in 2 Monaten kommt.
Die "Offline
Tage" werden relaxt den Meta-Diskurs zu konkretisieren
versuchen. *Wir
laden alle dazu ein, sich zu beteiligen!* Beitraege,
Kommentare, Materialien
sind willkommen.
Stichworte: Alternativmodelle elektronischer Datennetzwerke,
ISDN
Ja/Nein Danke!, Transformation der Informationsgesellschaft, Warum
online?, The Making of Internet, Deutschland schreibt sich mit T, ...
Kontakt+Info:
r(at)modukit.com
k(at)modukit.com
offlinetage(at)n0name.de
7.
5th ARTS&Games Festival
March
9-11, 2001, at the Humboldt University, Berlin
Department of Cultural Studies
and Art
The ARTS&Games
festival is an experimental interdisciplinary forum for
research on processes
of social decisionmaking and on the conditions of
(scientific or artistic)
productivity. Ranging between "strict" and
"playful",
"scientific" and "artistic", paper and performance,
contributions
in any conceivable way, e.g.. performance, installation,
lecture, multimedia
presentation, film, etc.
The
topic of the upcoming festival is: Spielfeld (playground /
playing field
/ playing board)
Location:
K[Punkt]- Aktions- und Medienraum des Kulturwissenschaftlichen
Seminars der
Humboldt Universität zu Berlin - Monbijoustr.3, D-10117
Berlin
For
further information contact the local organiser:
Alexander Klose, Rungestr.
13, D-10179 Berlin, Tel.: 0049-30-27593197
Fax: 0049-30-20931927; e-mail:
alexander.klose(at)rz.hu-berlin.de
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Autoren:
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Fabian Stenzel <stenzel(at)student.uni-kassel.de>
Matze Schmidt/(ms) <matze.schmidt(at)n0name.de>
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