. . ... .. . ... ... .. .. . .... . . . ... .. ..... . ... ..... ... . . . . ... . .. . . ... .. ... ... . Vuvuzela-EX (R) Stops the Hum of Bees for free In nearly every corner of the world people play football today, FIFA says. The victory of capitalism goes parallel to the structures of sports. And yes, swarms win and make all faces equal. Anyhow some of them produce their very own sound in the stadiums. This communistic expression of life sucks. But vuvuzela.org fails. No democratic reasoning will help. Fanfares are permanently disturbing the cup. And as we all know John Cage was wrong. We can't give back the voice to the peoples. Vuvuzelas kill! Vuvuzelas (do not confuse with German kicker Uwe Seeler) and noisy fan trumpets are disorganised horns. All in all it's a bad black false uproar. They can't be brought into line. In the name of freedom: This new apartheid must be stopped! 38317 has developed the perfect tool and instrument against the pest. 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Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 44 21 KB, ca. 7 DIN A4-Seiten ------------------------------------------------------------------------ 1. Vuvuzela-EX NEU Zu Woznickis Begrifflichkeiten von Informationsueberflutung etc. > http://berlinergazette.de/vuvuzela-rassismus-fussball-wm Krystian Woznicki faengt erst stringent* an, belegt und verteilt die "Diskussions"-Punkte der Aversionen gegen den Vuvuzela-Noise, begreift aber das 'Wesentliche' nicht und dreht dann gegen Ende seines Artikels wieder den Infofilter-Hahn auf, also die Technoloesung, die das Gerede, das massenhafte (Ueberflutung), steuern helfen soll. Das ist der altbekannte Schritt von der Oekonomie- zur Kulturtheorie der Maschine mit materialistischem Grundrauschen (sic!). Remember Kittler, der schon ca. 1998 professoral vor der exklusiv ueberteuerten Silicon Graphics sagte, dass Netze ja Scheisse seien (Eine von mir geliebte Anekdote). Weil da ja offenbar nur Gerede sei? Die Hochkulturgezuechteten brauchen den Generaldirektor Adolf Grimme-Preis fuer die Selbstvergewisserung eigener Kulturmacht, die nun ausgesetzt wird mit dem Krach der primitiven, vom Billigplastik-Horn Verfuehrten. Die importierte Trompete sei unauthentisch und nicht mehr echt exotisch. Musikalischen Kriterienverfechtern der buergerlichen westlichen Hochkunst, inklusive des dt. Expressionismus nach afrikanischer Kunst, ist das immer nur dasselbe, nur Laerm. Es gibt keine Hoehepunkte, keine Struktur mehr. Was echt und gut und schoen sei, weisz auch und vor allem der, der kein "Freund dieser Troete" ist. Der individuelle Geschmack zaehlt also wieder, weil das aesthetisch vernuenftig ist. Das kann man gut mit dem Grundsatz der Gruenen assoziieren, deren Vernunft auch alles bestens reguliert, bekanntlich bis hin zum Angriffskrieg fuer Bionade. Diederichsens altes Diktum, wenn jedes Fussballspiel gleich klinge, handele es sich um relevante neue Musik, ist hier natuerlich verfehlt. Da es der Sound der Zehntausenden ist, des Publikums, das willfaehrig mit ihrem Fantum wenigstens im audiblen Spektrum definiert, was im Stadion abgeht. Man darf nur Stadion nicht mit Spiel verwechseln, welches ja nur noch der gelieferte Sport zum Umsatz ist, also die Ware zum Tausch darstellt. Das Fussballpiel ist insofern falsches Spiel, da Gewinn und Verlieren im Rahmen der je zugeordneten Landesinteressen liegen und selbstredend im Rahmen der Interessen dieses Weltfussballverbandes. Aber diese Definition des Klangraums geschieht quasi anarchisch und wurde auch anarchisch in allen Nationalfarben kolonialistisch angeheizt, ethnizistisch propagiert und wird nun obrigkeitststaatlich wieder verboten. Jede Kreissaege, das wissen die Neubauten in der Post-Hornbachmoderne am besten, ist im Kontext der Symbolisierung eben gerade nicht die Kreissaege auf der Strasse. Der Gestus, das industrielle Leben selbst laermen und krachen (einstuerzen) zu lassen ist laengst abgeloest vom Kunst-Klang der kaufbaren Reflektion ueber diese Vergangenheit, also das Scheitern der Wahrheit ueber die adaequate Musik fuer die Fruehinformationsgesellschaft. Aber der Reihe nach. Nimmt man z.B. die alte Widerspiegelungstheorie, dann waere der ungerichtete Sound aus den Vuvuzelas zunaechst einmal der einer ungerichteten Vielheit, die dennoch scheinbar willfaehrig das Spektakel der sogenannten Weltmeisterschaft beschallt und also affirmativ untermalt. Anarchisch wie der Markt nunmal ist, wurde aber den Leuten das Ding auch hier in der BRD fuer 1,30 verkauft und ist in Bayern oder auf der Fanmaile Deiner Wahl mittlerweile verboten. Wer dort nicht oeffentlich Fan ist, sondern kritisch Private Viewing macht, sich also abhebt, wird nun irgendein Skript anwenden sollen, das den Krach draussen haelt. Neben dem ganzen Culture-Clash ist das mindestens eine doppelte, ja dreifache Enteignung und zeigt den Irrsinn der Industrie ueberhaupt klar und deutlich an: Kauf den Scheiss, konsumiere ihn aber nicht. Oder: Eigne Dir ein Instrument/Medium an, aber setze es nicht ein. Weder die Libido der Grossveranstaltungsgaenger ist damit frei, noch die ausgenutzte ersatzreligioese Begeisterung, noch der bewusztlose Klang des vielleicht Gemeinsamen (Bienensummen) gehoert den Statisten der WM. Alles ist restringiert aber spielt Satisfaction. Das perfekte Abbild der in der soziologisch in sogenannter Konsumgesellschaft gefangenen Enteignung der Produktivitaet der Menge (Toni Negristisch) oder Masse (Marxistisch). Denn produziert haben die Hoerner welche, die sich das auch kaufen (3fache Enteignung). Wenn also jemandem der Nerv geraubt oder getoetet wird, ist das nicht der Diebstahl, der interessant ist. Der liegt in der Wegnahme der Kette der Herstellung des Dings, seiner immateriellen Qualitaeten und der Arbeits- und "Freizeit", die dafuer verbraucht wird. Den richtigen Filter zu liefern und zu finden ist demnach blosze Nationaloekonomie, beinhahe a la Jacques Attali's Buch _Noise_, der alles hoerbar Revolutionaere (vernuenftig?) in unterschiedslos neuen Ordnungen verortet wissen will. Die Oekonomie der Nationen -- worin das hochgeruestete und verschuldete Suedafrika bekommt, was es verdient. Den Krach, der die Stimme des Einzelnen zwar erklingen laesst, diese aber zur abstrakten Un-Artikulation eines Furz draengt (nichts gegen "Noise", I'm lovin' it), die aufgeht in der allzu bunten Masse, die jedoch nicht ornamental genug, nicht gerade genug ist. Also genau nicht faschistische und kontrollierbare, wirklich massierbare Masse ist. Was die Kommentatoren, unsere Stimme im TV, wieder mit ihren Zuschauern hoeren wollen, ist der Heideggersche "Mercedes im unmittelbaren Unterschied zum Adler-Wagen". Unordnung war schon immer gefaehrlich. Was also verteidigt werden muss gegen die _Ausrichter_ und _Schalter_ (elektr. Filter sind nichts anderes) des un-artifiziellen Noise, ist die Unbaendigkeit, die darin -- romantisch ausgedrueckt -- aufklingt, ohne dem darauf projizierten Free Jazz und dem zigsten Geraeusch Musik-Pop zu folgen. Auf einen einfachen Punkt gebracht kann man sagen: Nutzer der Vuvuzela agieren mit Mitteln des Marketing in ihr gegen diese und Filter-Fans wollen in Ruhe konsumieren, wofuer sie bezahlt haben. Und zuallerletzt noch etwas pietaet- und respektlos namegedroppt und instrumentalisiert: May Ayim haette beim Hass gegen die Praxis des Troetens vielleicht (nur vielleicht!) erzaehlt, dass sie als Kind das schwarze Teufelchen spielte/spielen musste. Matze Schmidt Tippfehlerbereinigte, ueberarbeitete, korrigierte & erweiterte Vers.! __________ * An dieser Stelle im Satz stand in der nicht Tippfehlerbereinigten Vers. dieser unangreifbaren Polemik zunaechst "gut". Sich dem moralischen Standpunkt selbst zu entziehen, war aber angesichts des formulierten Vorwurfs eines moralischen Standpunkts beim kritisierten Autor taktisch besser, also "mehr gut", und das wertende Adjektiv wurde durch das objektiver scheindende "stringent" ersetzt. ------------------------------------------------------------------------ "I C ISRAEL" Muessen "I'm Muslim Don't Panic oder "I Heart Hamas" gekontert werden? Sollten klare Botschaften wie gelbe "Juden-Sterne" wieder auf die Brust? Welche Fahne soll man schwenken, die nationale oder die PACE? Soll ein Staat vernichtet werden, der Aussenposten der EU ist oder sind Palestinenser per se voelkisch? (c) 2010 www.t-shirtz.org ------------------------------------------------------------------------ 2. Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 44 mittenrein mit... "Die Kirchenväter lehnten den Gedanken ab, dass die ursprüngliche Gütergemeinschaft historisch gewesen sein soll (vor allem zu nennen ist hier Ambrosius 339 - 397). Vielmehr handle es sich dabei um ein naturrechtliches" ...Anschlusstelle "Gebot, insofern verstoße Privateigentum gegen das Naturrecht und die (von Ci-cero begründete) occupatio sei widerrechtlich. Occupatio sei vielmehr als Usurpatio verurteilt und verstoße gegen Gottes Willen. Auch die derivativen Erwerbstitel (Kauf, Tausch usw.) seien ungerechtfertigt, weil sie auf der ursprünglichen Usurpatio beruhten. Individuelles Eigentum erscheint in den älteren Schriften der Kirche stets als Unrecht.20 Alles gehöre Gott, wobei er die Gütermenge den Menschen zum „Nießbrauch" überlassen habe. Die Kirche selbst sah sich mit dieser Haltung allerdings vor Probleme gestellt, da sie mit der Transformation des Christentums in eine „Staats"religion immer mehr materielle Güter anhäufte und so zum größ-ten Grundbesitzer im mittelalterlichen Europa wurde. Päpste und Bischöfe wuss-ten den Luxus zu schätzen, was nicht ohne Einfluss auf ihre Haltung zu Reichtum blieb. Vor diesem Hintergrund gab es nur zwei Wege, diesen Widerspruch zu lö-sen: Entweder man verwarf den Gedanken einer ursprünglichen Gütergemeinschaft als natur- und gottgegeben, oder man fand Wege, individuelles Eigentum doch zu legitimieren. Dies leistete Thomas von Aquin. Er rehabilitierte die römische Okkupationstheorie, die von der Kirche abgelehnt worden war (vgl. Brocker 1992: 41 ff.) und zwar mittels wiederum antiken Gedankenguts, der Schriften von Aristoteles. Thomas führt die aristotelischen Argumente für individuellen Besitz in die Diskussion ein, wonach jeder mehr Sorgfalt auf das verwende, was ihm allein gehört, als auf das, was allen gehört. Außerdem würde es „zu einer großen Confusion" führen, wenn jeder ohne Unterschied für alles Mögliche zu sorgen hätte. Eine Aufteilung in individuellen Besitz führe dagegen zu einer eindeutigen Zuordnung von Kompetenzen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Weiterhin werde mit ei-ner solchen „Privateigentumsordnung" die friedliche Verfassung der Menschen besser bewahrt, wenn jeder mit seinen eigenen Sache befasst sei: „Die proprietas bedeutet also die positive Verwirklichung des primären Naturrechts ge-mäß dem ius gentium. Der ordo aller Dinge verlangt, daß jedes Ding der Fürsorge eines __________ 20 So heißt es bei Chrysostomos: „Sage mir, woher stammt dein Reichtum? Du verdankst ihn einem anderen. Und dieser andere, wem verdankt der ihm? Seinem Großvater sagt man, seinem Vater. Wirst du nun im Stammbaum zurückgehend, den Beweis liefern können, daß dieser Besitz auf gerechtem Wege erworben ist? Das kannst du nicht. Im Gegenteil, der Anfang, die Wurzel desselben liegt notwendigerweise in irgendeinem Unrecht. Warum? Weil Gott von Anfang an nicht den einen reich, den anderen arm erschaffen (...) hat" (zit. nach Farner 1974: 70). Dass es trotzdem individuelles Eigen-tum gibt, wurde von vielen Kirchenvätern als Folge des Sündenfalls interpretiert (Farn-er 1974: 92), man musste es somit zwar hinnehmen, doch war ihm der Gemeinbesitz als Ideal vorzuziehen und den Reichen war die starke Pflicht auferlegt, den Armen zu helfen (die geradezu ein Recht auf diese Hilfe hatten). Umberto Eco führt die verschie-denen Positionen plastisch vor in seinem Roman „Der Name der Rose" (Eco 1986: 432ff.) 150 Eigentümers untersteht. Hinsichtlich des Gebrauchs freilich hat der einzelne die Dinge weitgehend `als gemeinsame' zu halten" (Betz, et al. 1999: 367). Wie bei Aristoteles bedeutet „Privateigentum" hier im Grunde die individuelle Bewirtschaftung und Verwaltung der äußeren Dinge, um sie dann gemeinsam zu nutzen: „Die Verteilung und Aneignung der Dinge, die nach menschlichem Recht vor sich geht, hindert nicht, daß der Not des Menschen durch eben diese Dinge begegnet werden muss" (Aquin um 1270, 1933: 522). Es wäre daher verfehlt, Aquin für einen „Wegbereiter des modernen Kapitalismus (...) zu halten" (Troxler 1973: 49). Es ging Thomas nicht darum nachzuweisen, dass der Einzelne ein Recht auf individuelles Eigentum haben solle, es ging ihm vielmehr darum, „unter Wahrung der Gedanken der christlichen Tradition die Angemessenheit und auch Notwendigkeit einer sozialen Ordnung zu zeigen, in welcher eine Aufteilung in Privatbe-sitz vorgenommen wird. Thomas mußte vom Sozialen her kommen. Er konnte seinen Ausgangspunkt nicht im Individualen suchen, wie wir dies heute tun." (Utz, in: Aquin um 1270, 1933: 515 421 6.6 Ansätze einer Theorie vorkapitalistischer Eigentumsformen bei Marx In den „Grundrissen" im Abschnitt „Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehn" untersucht Marx die verschiedenen vorbürgerlichen Eigentums-verhältnisse. Sein dort entwickeltes Modell zur Erklärung dieser Eigentums-beziehungen ist kein ausgearbeitetes Konzept, dennoch werden Umrisse einer Theorie zur Analyse vorkapitalistischer Eigentumsverhältnisse deutlich. Marx ver-wendet hier einen sehr weiten Eigentumsbegriff, der auf Umfassenderes abzielt als auf einen reinen Habens-Zustand oder auf das Verteilen bereits hergestellter Pro-dukte. Eigentum ist nicht reduziert auf ein abstraktes Prinzip, demzufolge jemand Verfügungsgewalt über eine Sache hat, und es ist auch nicht einfach eine rechtlich kodifizierte Zuordnung von Sachen zu Personen. Vielmehr ist Eigentum die An- eignung von Natur durch den Menschen, mit dem Zweck seiner Reproduktion. __________ 21 In der modernen, bürgerlichen ökonomischen Theorie wird Privateigentum nicht unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit favorisiert, sondern unter dem der wirtschaftli-chen Effizienz, Privateigentum führe zu einer Steigerung des Outputs (wobei dies dann das Mittel der Wohlstandssteigerung sein soll). Eine Denkform, die jener des Mittelal-ters fremd war: Hier war das Nehmen des einen immer ein Weg-Nehmen des anderen. Daher müssen diejenigen, die besitzen, die anderen mitversorgen: „Dies sei gerechtfer- tigt, weil die Güter der Erde begrenzt und unvermehrbar seien und der Überfluß der einen notwendig den Mangel der anderen herbeiführen müsse: Der übermäßige Reich-tum der einen sei ohne Armut anderer nicht möglich" (Brocker 1992: 45). Der Wachs- tumsgedanke war dem mittelalterlichen Denken fremd. 151" In dieser Gerechtigkeit im Haushalten des Beschraenkten treffen sich die Christlichen, heimlich Christlichen und unwissend Christlichen mit den Globalisierungsgegnern und den globalisierungskritischen Professoren. Die Kluft zwischen Arm und Reich muesse aufgehoben werden, Armut muessen zur Geschichte als Vergangenheit gemacht werden indem man den Ausgleich schafft also den Armen vom Reichtum abgiebt. "Eigentum ist damit ein Prozess des Stoffwechsels zwischen Mensch und Natur. Dieser Stoffwechsel vollzieht sich mit Hilfe von drei Elementen: Die Natur ist das Rohmaterial, die Instrumente der Bearbeitung der Natur sind die Arbeitsinstrumente, und die Ergebnisse der Bearbeitung von Natur schließlich sind die Früchte, die Mittel der Reproduktion. Diese drei Elemente sind die objektiven Bedingungen der Produktion und die Art und Weise, wie sich die Individuen zu diesen Bedin-gungen verhalten, beschreibt historisch die je unterschiedlichen Eigentumsverhält-nisse.22 Angesichts der Vorstellung von einem Zustand, in dem die Menschen die Früchte der Natur noch so zu sich nahmen, wie sie die Erde geliefert hat, ohne vorherige Bearbeitung durch irgendwelche Instrumente, fragt Marx, wieso er Ei-gentum dann auf Produktionsmittel reduzieren würde und eben nicht auf die Bedingungen der Konsumtion, wenn doch „ursprünglich das Produzieren des Individuums sich auf das Reproduzieren seines eigenen Leibs durch Aneignen fer-tiger, von der Natur selbst für den Konsum zubereiteter Gegenstände beschränkt?" (Marx 1857/58, 1953: 392). Diese Zeit, in welcher der Mensch sich ernährt von dem, was die Natur bereits fertig liefert, ist allerdings so gut wie nie geschichtliche Wirklichkeit gewesen.23 Die Reproduktion der Menschen, der Stoffwechsel zwi-schen Mensch und Natur ist damit immer Produktion und Konsumtion, nicht nur Konsumtion, diese ist vielmehr der Produktion nachgeordnet. Eine weitere Bedingung der Produktion neben den drei den Stoffwechsel ausmachenden Ele-menten Rohstoff, Arbeitsinstrument und Früchte der Arbeit ist die Zugehörigkeit des Individuums zu einem Stamm oder Gemeinwesen. Der Zugang zur Natur, die Aneignung, kann nicht von einem isoliert und vereinzelt aufwachsenden Men-schen vollbracht werden, es ist daher mit dem Eigentum wie mit der Sprache: „In Bezug auf den Einzelnen ist z.B. klar, daß er selbst zur Sprache als seiner eigenen sich nur verhält als natürliches Mitglied eines menschlichen Gemeinwesens. Sprache als das Produkt eines Einzelnen ist ein Unding. Aber ebenso sehr ist es (das) Eigentum" (Marx 1857/58, 1953: 390). Hier kommt zum Ausdruck, dass Eigentum stets ein soziales Verhältnis darstellt, also ein Verhältnis zwischen Menschen bezüglich etwas Drittem und nicht ein Verhältnis zwischen Mensch und Objekt (s.o.). Das ursprüngliche Eigentum nun __________ 22 „Die fundamentale Bedeutung der Eigentumsverhältnisse für die gesellschaftliche Ent-wicklung besteht also darin, daß sie die Menschen als Produktivkraftsubjekte zueinander in Beziehung setzen und bestimmen, wer (welche Masse, Schicht oder Gruppe) sich welche der produzierten gesellschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten aneignen kann" (Brie 1990: 32). 23 „Selbst wo nur noch zu finden ist und zu entdecken, erfordert dies bald Anstrengung, Arbeit - wie in Jagd, Fischfang, Hirtenwesen - und Produktion (i.e. Entwicklung) ge-wisser Fähigkeiten auf seiten des Subjekts." (Marx 1857/58, 1953: 392). 152" Susi Meyer/Ali Emas ======================================================================== Sie erhalten den n0name newsletter, weil sie da sind!/You get the n0name newsletter, because you are there! *Bitte weiterleiten!/Please forward!* Archiv: http://www.n0name.de/newsletr.html (c) 1999-2010 n0name, die Autorinnen & Autoren und die Maschinen Unterstuetzt von XPECT MEDIA http://www.xpect-media.de Sponsored by FONDS Dank an >top e.V. ------------------- Ende des n0name newsletter #147 --------------------