|<------ Breite: 72 Zeichen - Fixed Width Font: Courier New, 10 ------>| n0name newsletter #103 Do., 11.01.2007 13:08 CET *Inhalt/Contents* 1. radi0.tv "Freies Radio Kapital / Free Radio Kapital" Die Reaktivierung / The reactivation 2. Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 9 3. "Es gibt keine Selbstorganisation" Gott ist ein Programmierer 4. Nick. _Roman_ (Fortsetzungsroman) Teil 67 5. Wut in den Staedten arte 6. Coke-Richter 26 KB, ca. 9 DIN A4-Seiten ------------------------------------------------------------------------ 1. (((+))) O /|\ /\ radi0.tv (please scroll down for english version) So., 14.01.2007 ab 21:00 Uhr. "Freies Radio Kapital 7". Die Reaktivierung der Serie auf www.radi0.tv mit computerisierten Lesungen aller 3 Baende von Marx' _Das Kapital_ in ca. 64-66 Sendungen. Bewegen wir uns immer noch von der reinen Propaganda eines Free Radio Linux (http://radioqualia.va.com.au/freeradiolinux), mit dem kuscheligen Maskottchen des Glaubens an ein neues befreites Geschaeft, zur echten Agitation, um die Geschichte fuer Oekonomie-Blinde zu schreiben? -------------------- Su., 14.01.2007 about 21:00 h. "Free Radio Kapital 7". The reactivation of the series on www.radi0.tv with computerized readings of all 3 volumes of Marx' _Das Kapital_ in approx. 64-66 broadcastings. Do we still move from pure propaganda of a Free Radio Linux (http://radioqualia.va.com.au/freeradiolinux), with the cosy mascot of a believe in a new free business, to real agitation to write history for economy-blind people? http://www.gradio.org:8000/listen.pls ------------------------------------------------------------------------ 2. Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 9 Daten werden im kapitalistischen Verwertungsrahmen immer wie Ware gehalten werden muessen, freilich mit den fuer wissenschaftlich- technische Innovationen und die Staatsraison notwendigen Ausnahmen, und mit all den Raendern, in denen Urheberrechte, also die Schutzmasznahmen fuer die Ware, unterlaufen werden. Die Unterscheidung von Daten, Information und Wissen ist eine belanglose, da sie eine Kette im Produktionsprozess bilden. Laut deutschem Strafgesetzbuch (§ 202a Abs. 2 StGB, Ausspaehen von Daten) sind Daten nur solche Informationen, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder uebermittelt werden;[1] und ergaenzt werden muesste: die nicht unmittelbar wahrnehmbar verarbeitet bzw. berechnet werden. Die Verwendung von Daten bedeutet Einbringung der Daten in den Computer (enge Auslegung) und nach einer anderen verbreiteten Aufassung sogar jede Nutzung von Daten (weite Auslegung). Wir haben es mit einer "1.2 Umwälzung der technologischen Basis von Produktionsverhältnissen" zu tun. "Als eine der zentralen Ursachen für den gesellschaftlichen Wandel wird in den Diskursen zu Wissen- und Informationsgesellschaft übereinstimmend die technolo-gische Entwicklung genannt. Tatsächlich haben sich in den vergangenen Jahrzehn-ten spezifische Technologien entwickelt, wie Mikroelektronik, die Computerwissen-schaften und die Telekommunikation, welche schließlich in der Entstehung des Internet konvergierten, nach Castells das „vielleicht (...) revolutionärste technolo-gische Medium des Informationszeitalters" (Castells 2001: 49). Ganz entsprechend dem mal mehr mal weniger starken Technikdeterminismus, der dem Diskurs zu ei-gen ist, spiegeln die alten und neuen Interpretationen des gesellschaftlichen Wandels den je aktuellen Entwicklungsstand der Technologie wider. In dem dreibändigen Werk „Das Informationszeitalter" von Manuel Castells wird die Entwicklung der globalen Gesellschaft am Ende des 20. Jahrhunderts umfassend analysiert. Waren es bei Bell noch die Rechenkapazität und Informationsverarbeitung mittels des Computers, die im Mittelpunkt des Interesses standen und aufgrund deren Wissen einen ganz neuen Stellenwert erhalten sollte, ist nun bei Castells die Technologie der Vernetzung aller computerisierten Einheiten das zentrale Indiz, weshalb er auch den Begriff „Netzwerkgesellschaft" statt Informationsgesellschaft verwendet11" Web 3.0 "____________________ 11 „Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften, und die Ver-breitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion, Erfahrung, Macht und Kultur wesentlich" (Castells 2001: 528). 25 Richtig ist an diesen Positionen von Bell bis Castells die Feststellung, dass die rapide Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien Aus-wirkungen in allen gesellschaftlichen Bereichen hat. Alltags- und Arbeitspraxis der Individuen haben sich damit ebenso verändert, wie sich neue Unternehmens-modelle (Organisation, Kooperation usw.), neue Produktionsweisen (Automati- sierung mittels IuK-Technologien), neue Produkte (digitale Güter) und neue Methoden der staatlichen Verwaltung des bürgerlichen Subjekts herausgebildet haben („e-Government") und es weiter tun. Es gibt kaum einen Bereich, in dem die neuen Technologien nicht zum Einsatz kommen und zwar sowohl lokal als auch global. In dem Maße wie Produktionsstandorte aufgrund der global vernetzten Kom-munikation näher zusammenrücken, werden Produktionseinheiten auch global verlagert, verkauft oder fusioniert, kurz: Produktionsabläufe werden auf internati-onaler Ebene reorganisiert mit entsprechenden Auswirkungen auf die Lebens-verhältnisse der Menschen in den betroffenen Regionen. Ebenso ging die Ent-wicklung einer technologischen Infrastruktur für weltweite Finanztransaktionen Hand in Hand mit entsprechenden Deregulierungsmaßnahmen, was wiederum neue Derivate (Futures, Optionen, Swaps etc.) nach sich zog und das Volumen der globalen Finanzströme drastisch ansteigen ließ (Castells 2001: 109). Mittels der neuen IuK-Technologien werden neue Modelle der Organisation von Lohn-abhängigen (beispielsweise Projektarbeit, Telearbeit usw.) vereinfacht, die Men-schen sind überall mit ihrer Arbeit verbunden, was die Möglichkeit der ständigen Verfügbarkeit erhöht und eine räumliche Anwesenheit der Arbeitskraft häufig erübrigt." Wobei der Stuecklohn und das damit verbundene Outsourcing ja kein neues Phaneomen darstellt. "Damit korrespondieren neue Unternehmensmodelle, wie beispielsweise das sogenannte „virtuelle Unternehmen". Gesteuert nach dem Modell des „Ma-nagement by wire" werden hier verschiedene „Unternehmenseinheiten", die über unterschiedliche Standorte verteilt sind, über das Internet koordiniert und ge-lenkt.12 Mit den neuen Technologien haben sich solcherart neue Lohnarbeits- und Unternehmensmodelle ebenso entwickelt wie ganz neue Tätigkeitsbereiche, neue Produkte und neue Produktionssektoren. Sowohl Sektoren der Produktion von Informationstechnologien (Hardware) sind entstanden, als auch Dienstleis-tungen und Handel, die in irgendeiner Form mit Informationsverarbeitung zu ____________________ 12 In virtuellen Unternehmen arbeiten speziell für die Abwicklung eines bestimmten Auftrages oder die Erstellung einer bestimmten Leistung zusammengestellte, speziali-sierte Mitarbeiter bzw. auf ihre Kernkompetenzen konzentrierte andere Unternehmen fallweise zusammen und bilden auf diese Weise „ein sich ständig mit den Aufgaben und Markterfordernissen bildendes und wieder auflösendes Beziehungsgeflecht von Auftragnehmern unterschiedlichsten Typs" (Klotz 1997: o. S.). 26 tun haben (Softwareherstellung, -vertrieb und -beratung, Einzelhandel mit Com-putern usw.).13 Der Diskurs zur Wissens- und Informationsgesellschaft erfasst dies und spie-gelt diese Veränderungen wider, erzählt aber mit der bereits in der Terminologie angelegten Fixierung auf Information und Wissen nur die halbe Wahrheit: In vielen Ausführungen zu Wissens- und Informationsgesellschaft wird implizit oder explizit von einer Dreiteilung der Produktionssektoren in Agrar-, Industrie- und Dienstleistungssektor ausgegangen, wobei schließlich der letztere als der in der modernen Gesellschaft dominante identifiziert wird.14 Dies erweckt den Schein, als würde in der Wissens- und Informationsgesellschaft kaum jemand mehr Le-bensmittel oder Maschinen herstellen bzw. immer weniger Menschen in diesen Sektoren arbeiten, immer mehr hätten mit Symbolen und Nicht-Stofflichem zu tun, immer weniger mit Handfestem, mit Stoff und Materie. Populäre Diskurse wie die Rede von der „weightless economy" (Quah 2003b; 1997; siehe auch Coyle 1997) oder von der „De-Materialisierung" der Ökonomie15 oder aber auch die ____________________ 13 In der Bundesrepublik Deutschland waren im Jahr 2000 rund 8,4% aller Unternehmen im IuK-Sektor tätig, ihr Anteil am Gesamtumsatz lag bei 12,8%. Seit 1994 hat sich ihre Anzahl um mehr als ein Viertel vergrößert, während die Gesamtzahl der Unternehmen in den letzten sechs Jahren lediglich um 9% gestiegen ist (destatis 2002: 27). Im Vor-reiterland USA stieg die Anzahl der mit dem Internet verbundenen Arbeitsplätze von 1,6 Millionen im ersten Quartal 1998 auf 2,3 Millionen im ersten Quartal 1999, und ein Drittel der im Jahre 1999 befragten rund 3400 Unternehmen hatte 1996 noch gar nicht existiert (Castells 2001: 161). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes belief sich in der BRD die gesamte inländische Produktion von Erzeugnissen und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auf 183,6 Mrd. Euro, was rund 5% der gesamten inländischen Produktion ausmacht (Angaben für das Jahr 2000). Gegenüber 1995 hat sich die IKT-Produktion damit um rund 58% erhöht (destatis 2003: 1). Bei solchen Aussagen kommt es allerdings immer sehr darauf an, welche Definitionen dem IuK-Sektor oder den IuK-Arbeitsplätzen zugrunde liegen. 14 Bell unterteilt Dienstleistungen nach persönlichen Dienstleistungen (Einzelhandels-geschäfte, Wäschereien, Garagen, Schönheitssalons), geschäftliche (Banken und Finan-zen, Immobilien, Versicherungen), Transport, Verkehr und Versorgung und schließlich Gesundheit, Erziehung und Bildung, Forschung und Verwaltung. Das Anwachsen der letzten Kategorie ist nach Bell nun spezifisch für die postindustrielle Gesellschaft (Bell 1979: 35). „Quartärisierung" soll einen Trend beschreiben der die Beschäftigungsdynamik hin zu informationsintensiven Dienstleistungen treibt (Zwick 2000: 265). 15 Quah spricht von einer zunehmenden Schwerelosigkeit durch das Anwachsen der Dienstleistungen und von einer Dematerialisierung aufgrund der zunehmenden Be-deutung der Informationstechnologien. Es wird erwartet, dass der Anteil der „immate-riellen Werte" an der Wertschöpfung in Kürze den der Arbeit bzw. den auf den Einsatz von Rohstoffen zurückgehenden Anteil bei weitem übersteigen wird (Klotz 2000; 1999; 1997). Ein „Paradigmenwechsel von Atomen zu Bits" sei unvermeidlich und unum-kehrbar (Negroponte 1995), ebenso ist davon die Rede, dass sich Arbeitsprozesse und Produkte dematerialisieren würden (Zerdick 1999: 140 ff.). Als Indiz für die „Entmate-rialisierung der Wirtschaft" (Wurzer 2000) wird der Umstand genannt, dass die Haupt-form in welcher Information in Produkte aller Art einfließt, heute Software sei und viele Herstellungsverfahren immer softwareintensiver werden. Damit ist ein Wandel von einer „hardwareorientierten" zu einer „softwareorientierten Gesellschaft" (Glotz 2000) verbunden, es sei ein Übergang von einer „Economy of Things" zu einer „Economy of Information" zu verzeichnen (Evans/Wurster 2000). 27 aus marxistischer Tradition[?] herrührende These von der Dominanz der „immate-riellen Arbeit" (Negri/Hardt 2002; 2004; Lazzarato 1998) schlagen hier in eine ganz ähnliche Kerbe. Die bisher ausführlichste Beschreibung dieser Entwicklung und der damit verbundenen „gesellschaftlichen Beunruhigung" (Bischoff 2001: 91) liefert der ehemalige Berater der US-Regierung, Jeremy Rifkin, in seinem Buch „Access. Das Verschwinden des Eigentums". Hier stellt Rifkin fest, dass sich in der entwickelten Welt gegenwärtig ein „epochaler Paradigmenwechsel" vollzieht, dass die Menschheit auf „eine neue Stufe des Kapitalismus" zugehe, die mit allem bisher Bekannten nicht vergleichbar sei. Die „vertrauten Totems des Wirtschafts-systems", wie es bislang existierte, seien gerade dabei sich aufzulösen, unter ihnen das Privateigentum: „Die Entwicklung einer Wirtschaft der Netzwerke, die stetige Entmaterialisierung der Waren, die schwindende Bedeutung von Sachkapital, der Bedeutungszuwachs von immateriellem Vermögen, die Metamorphose von Gütern in reine Dienstleistungen, der Übergang von einer Produktions- zu einer Marketingperspektive, die Übersetzung von zwischenmensch-lichen Beziehungen und Erfahrungen in Waren und Geschäfte sind Elemente der radika-len Neustrukturierung, die in der hoch technisierten globalen Wirtschaft vor sich geht, weil ein Teil der Menschheit auf seiner Reise in das Zeitalter des Zugangs allmählich die Märkte und den Austausch von Eigentum hinter sich lässt" (Rifkin 2000: 154)."" Siehe auch "Playlist xs-Exzess, Extasy 20042001" (http://n0name.de/ news/news34.txt). Nuss rueckt diese utopische Fantasterei vom bereits eingeleiteten "Verschwinden des Eigentums" zurecht und diagnostiziert einen verengten Blick: "Huws zufolge hat die Zurechnung von Arbeitskräften zu den einzelnen Wirtschafts-sektoren jedoch ihre Tücken. Zu grobe Unterteilungen könnten leicht dazu füh-ren, dass Strukturveränderungen übertrieben dargestellt werden. So lasse sich bereits der Rückgang der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft im Zuge der Industrialisie-rung nur dann so deutlich zeigen, wenn die Industrialisierung der Agrarwirtschaft selbst und die Vermarktung der Nahrungsmittelproduktion außer Acht gelassen würden.16 Rechnete man all jene zu den landwirtschaftlichen Arbeitskräften hin-zu, die mit der Herstellung von Traktoren, Düngemitteln und Pestiziden beschäf- ________________________________________________________________________ 16 Auch nach Castells ist die Unterscheidung zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiär-sektor ein „epistemologisches Hindernis" für das Verständnis von Gesellschaft (Castells 2001: 234). 28 tigt sind, und all jene, die Nahrungsmittel verpacken, zubereiten und mit ihrer Distribution in Supermärkten beschäftigt sind, ginge die Kurve viel weniger steil nach unten (Huws 2000: 648). In einer Agrargesellschaft sei zwar ein Großteil der Menschen auf dem Acker tätig, während in der Industriegesellschaft in der Regel Maschinen diese mühselige Arbeit machen. Das heißt aber nicht, dass Nahrungs- mittelproduktion deshalb zwangsläufig kaum noch Menschen beschäftigen wür-de, sondern dass sich die Art und Weise des Produktionsprozesses rund um die Nahrungsmittelherstellung verändert hat. Huws hat damit einerseits Recht. Zwar ließe sich dieses Manko beseitigen, indem man zum Beispiel die in der Traktor-Produktion tätigen Menschen zu den ande-ren Erwerbstätigen in der Landwirtschaft addiert - schließlich gehört auch die Traktor-Produktion zur landwirtschaftlichen Produktion. Andererseits wäre der prozentuale Rückgang der in der Landwirtschaft Tätigen immer noch gewaltig. Viel wichtiger ist jedoch, dass der verengte Blick auf die quantitative Dimension - wieviele Menschen produzieren in welchem Wirtschaftssektor - den Blick auf die qualitativen Änderungen verstellt, auf die gesellschaftlichen Umstände und Bedingungen, unter denen produziert wird. So mag es zwar richtig sein, dass Arbeiter, die Traktoren herstellen, genauso für die Nahrungsmittelproduktion notwendig sind wie die Bauern auf dem Feld. Der heutige Landmaschinen- Arbei-ter jedoch hat wenig gemein mit dem feudalen Bauern - obwohl sie beide im primären Sektor einer Ökonomie tätig sind. Er lebt unter ganz anderen Umstän-den: nicht auf dem Land, sondern in der Stadt, nicht in persönlich-patriarchalen Verhältnissen, sondern in einem Fabrikregime mit mehr oder weniger starken Gewerkschaften etc. Das heißt, eine Gesellschaft, die überwiegend von industriel-ler Produktion gekennzeichnet ist - und sei es eine agrarindustrielle -, ist eine wesentlich andere als jene Gesellschaft, in der die Landwirtschaft überwiegt. Ähn-lich verhält es sich auch mit dem Übergang von der Industriegesellschaft in die „Informations-" oder „Wissensgesellschaft": Es ist durchaus richtig, dass es einen industriellen oder handwerklichen Unterbau auch unter Bedingungen einer infor-mationstechnologisch gestützten Produktion geben muss. Insofern ist die Indus-trie immer notwendig und eine „reine Informationsgesellschaft" nicht möglich." Ali Emas/Matze Schmidt Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot: Aneignungskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus_. Muenster: Westfaelisches Dampfboot, 2006. 269 S. - EURO 19,90. Erschienen: Oktober 2006 _____ [1] Computer-Lexikon Muenchen: Verlag C.H. Beck, 1995. S. 226. Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 10 im n0name newsletter #104 ------------------------------------------------------------------------ 3. "Es gibt keine Selbstorganisation" Gott ist ein Programmierer "Wie entstand Leben? Evolutionisten sagen: durch 'Selbstorgani- sation der Materie': Zufall + Mutation + Selektion. Informatiker dagegen sagen *Es gibt keine 'Selbstorganisation'*. Jede Zelle ist durch einen genetischen Code 'programmiert'. Die in diesem Code enthaltenen _*Informationen*_ erfordern immer einen 'Infor- mationsgeber', einen 'Programmierer'." Urheberrecht fuer den Weltcode kreieren - Linux installieren! Susi Meyer ------------------------------------------------------------------------ scheisse ------------------------------------------------------------------------ 4. Nick. _Roman_ (Fortsetzungsroman) Teil 67 Und wie er so ziellos dahintaumelte, in seinem inneren Raum, kam in ihm ein neues, unbekanntes Gefuehl auf. Eine Welle aus Vertrauen und Kraft. Er meinte Raeucherstaebchen zu riechen. Alle Differenzen loesten sich auf, jede Rasse war keine mehr. Alle waren anders und ausserirdisch, denn alle kamen ja vom Aussen des Irdischen, da das Irdische dezentriert war. Wenn alle von oben kommen, sind alle zugleich von unten. Es gab nur noch die jazzig blaue rockende Buehne, mit dem Klang einer utopischen Waerme, einer Sonne gleich. Teil 68 im n0name newsletter #104 ------------------------------------------------------------------------ 5. Wut in den Staedten Gesellschaftsdrama, F 2006 arte Fr, 12.01.2007 20:40 - 22:05 Uhr http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/wut-in-den-stadten/ 1348422.html ------------------------------------------------------------------------ 6. Coke-Richter Date: Thu, 11 Jan 2007 04:40:04 +0100 From: "KillerCoke.org" Subject: Judge Jose Martinez and Coca-Cola: Conflict-of-Interest Pattern Emerges NEWS RELEASE: CAMPAIGN TO STOP KILLER COKE FOR IMMEDIATE RELEASE: January 11, 2007 For more information, contact Pat Clark or Ray Rogers at (718) 852-2808 JUDGE JOSE MARTINEZ AND COCA-COLA: CONFLICT-OF-INTEREST PATTERN EMERGES The Florida federal judge whose rulings have repeatedly limited legal options for plaintiffs seeking to hold Coca-Cola accountable for crimes and human rights violations in Colombia is entangled in a web of questionable ties to the world’s largest beverage company, the Campaign to Stop Killer Coke has recently discovered. U.S. District Judge Jose E. Martinez, elevated to the bench by President Bush in November 2002, is a proud and active alumnus of the University of Miami (UM) and its law school. He is “best known for his sideline: color commentator on Spanish radio for Los Huracanes,” referring to the UM football and baseball teams, according to the Miami Herald (11/23/02). Coca-Cola directly subsidizes UM athletic programs under the terms of an exclusive beverage contract with the school, in effect since at least the 2003 football season. Judge Martinez’s role as a radio sports analyst, which continued through the just-ended football season, was described on UM’s Athletic Dept. website, sponsored by Coca-Cola. Judge Martinez has also “been active in UM matters, serving as…a member of the Governing Board of the UM Hurricane Club,” according to the biographical note supplied for an Oct. 30, 2006 luncheon at which he was the keynote speaker. UM identifies the Hurricane Club as “the primary fundraising arm of the athletic department,” and a major share of the money it has collected before and since Martinez became a judge came from Coca-Cola. In 2003, Judge Martinez initially dismissed The Coca-Cola Company from lawsuits brought by the International Labor Rights Fund and the United Steelworkers, AFL-CIO, that documented collaboration between Coke’s Colombian bottlers and paramilitary terrorists bent on destroying SINALTRAINAL, the major union representing Coca-Cola workers. His dismissal of The Coca-Cola Company, headquartered in Atlanta, from the 2001 lawsuits was based on the notion that Coke didn’t have sufficient ownership or control of its bottlers to bear any responsibility for such crimes as the killing of 28-year-old union leader Isidro Gil at his workplace. Last September 29 -- after almost four years of inaction that underscored how justice delayed is really justice denied -- Martinez ruled that Coke’s bottlers in Colombia weren’t liable either, despite the fact that many Colombian Coke workers have been tortured, kidnapped and/or illegally detained by paramilitaries who often work closely with Coke’s plant managers. All of Martinez’s rulings are being appealed. Martinez’s 2003 decision was made prior to any discovery, meaning that the plaintiffs had no chance to show the degree to which Coca-Cola controls foreign operations. The decision was also based on a single document: a sample bottlers’ agreement that Coke admitted wasn’t the actual agreement with the bottlers cited in the lawsuits. Martinez also failed to take into account documents admittedly created by The Coca-Cola Company that described its control over workplace practices and its right to inspect plants to insure that local managers abide by human rights conventions and obey domestic laws. Coca-Cola FEMSA is Coke’s largest Latin American bottler and a defendant in the lawsuits. FEMSA’s website lists The Coca-Cola Company as owning either 31.6% or 39.6% of its capital stock (both figures are used) and 46.4% of its capital voting stock. Many of Coca-Cola’s top executives serve on Coca-Cola FEMSA’s board of directors. As Forbes magazine noted in an article entitled “Coke’s Sinful World” (12/22/03), “The biggest bottlers aren’t subsidiaries of Coke, nor are they completely independent. Coke effectively controls them by maintaining big equity stakes and a heavy presence on their boards, and by providing their main source of business. Yet it keeps its stakes in the bottlers below 50% thereby avoiding getting hit with their piles of debt and any unpleasant liabilities.” The judge’s predisposition in favor of corporate interests came up during his brief confirmation hearing in 2002, when Sen. Dianne Feinstein (D-Calif.) pointed out that he “specialized in product liability litigation… advising and defending large corporations.” Martinez was a name partner in the law firm of Martinez & Gutierrez from 1991 to 2002. After his appointment to the bench, the firm was renamed Gutierrez & Associates, but it retained a web address (http://www.martlaw.com) that seems to reflect Martinez’s continuing link to the firm and the many large corporations it represents. Martinez himself represented the Tobacco Institute in a January 2000 case before the Supreme Court. The website of Gutierrez & Associates lists among its associated law firms a Bogota, Colombia firm, Gamboa, Chelela, Gamboa & Useche. That firm’s website, in turn, identifies as a name partner Carlos Alberto Useche-Ponce de Leon, a former vice president of Coca-Cola de Colombia, S.A., who also serves as an “Advisor” to the Council of American Companies. “Everything we have learned about Judge Martinez’s connections to the interests of the University of Miami, its Coke-subsidized athletic department, Coca-Cola, and his former law firm suggests at least the appearance of impropriety, if not actual bias,” said Ray Rogers, director of the Campaign to Stop Killer Coke. “To preserve the integrity of the judicial process, we believe he must be recused from the Coca-Cola cases.” ======================================================================== Sie erhalten den n0name newsletter, weil sie da sind!/You get the n0name newsletter, because you are there! *Bitte weiterleiten!/Please forward!* (c) 1999-2007 n0name, die Autorinnen & Autoren und die Maschinen Supported by XPECT MEDIA http://www.xpect-media.de Sponsored by FONDS ------------------- Ende des n0name newsletter #103 --------------------