To: noname@inis.de From: Matze Schmidt Subject: netzschule2 info 2 09.05.2001 18:32 Cc: Oliver Frehse , Sabine Scheffer , ??? , reactiongirl@hotmail.com, Michael Ziem Bcc: X-Attachments: In-Reply-To: References: netzschule2 info 2 09.05.2001 18:32 hi, auf der netzschule mailverteilliste stehen jetzt - auszer denen, die sich schon bei noname subskribiert haben - : Oliver Frehse , Sabine Scheffer , ??? , reactiongirl@hotmail.com, Michael Ziem naexter termin: ns 03/01 15.5.: netz.kunst, net.art, art.net, net.net: Einfuehrung in Materialien zur/ueber Netzkunst (-> siehe dazu http://www.n0name.de/news/news32.txt) und Netzwissenschaft mit dem Fokus auf Selbstorganisation und Antimanagement am Beispiel von "Log in - Log off - Log out" /EINSPERREN AUSSPERREN AUFSPERREN Ausstellungsexperiment in Muenchen vom 13.-21.10.2000 -> http://www.lothringer13.de/LADEN/archiv/einsperren_index.htm die muenchener seiten sind teilweise kaputt, ich bringe bildmaterial mit! anmerkung: man "musz" sich etwa in maeandern bewegen, weil so wenigstens der unmittelbar vorherige weg einsehbar wird, bis man um die ecke biegt. ____ | ____| | |____ netzschule2 stichwortprotokoll ns 02/01 8.5.2001* gnu/linux, freie software ist politikum und eventuell ein erfahrungswert fuer kunst eric s. raymond open source-macher (open source ist die kommerzielle variante von freier software), bringt rhetorisch das Basar-Modell ein oekonux- leute (oekonux = oekonomie + linux) eher technoide marxisten (Krisis geschult, Krisis = einflussreiche deutsche Marxismus-Gruppe), siehe http:/www.famemaf.de; was algorithmisierbar waere, muesse automatisert werden, um zeit fuer kreativitaet (kunst?, progammieren!) freizusetzen sind Phantom-Avantgarde (nach roberto ohrt's buchtitel _Phantom Avantgarde_), d.h. sie haben utopistisches programm und verkuenden dieses; mit funktionalistischem, sozialisiertem (vergesellschaftetem) Begriff von kunst als modelle fuer selbstorganisation aber spannend, linux wurde via und per internet-Vernetzung entwickelt gnu/linux / open source erinnert an die kunst/kuenstler-strategien der 60er, recherche waere hier noetig! "Vernetzung" war das stichwort fuer thomas imhof [ich hoffe, thomas, du hast nichts dagegen, dass ich deine e-mailadr. hier angebe!?] er bringt beispiele gelungener Vernetzung aus Frankfurt u. Offenbach mit, wo sich Galerien im verbund ueber freundschaften selbst positionieren und auch die kunstmesse art frankfurt als plattform nutzen, siehe http://www.kunsthochschuleund geld.de, siehe Netzwerk Offenbach u.a. Fahrradhalle, Studio Moschee u.a. thomas waehlt RAUM als zentrale metapher fuer die motivation und notwendigkeit eigener 'arbeit' in Alternativen Environments vor ("Raum schaffen in dem man sich organiseren kann"), das netz waere dann ebenfalls ein solches Environment, thomas schlaegt projektion vor: atelierhaus fuer kassel - in vermutlich irgendwie dann sofortiger konkurrenz (?) zum von der documenta gmbh geplanten artists in residence-programm den rest und die feinheiten habe ich vergessen *bitte ergaenzen eine weitere idee ist aufgetaucht: um der kunstuni mal zu entkommen waeren internetsurf-treffs ganz nett, wir koennten das in dem komischen laden der awo (arbeiterwohlfahrt) machen (ich erzaehlte), dort gibt es 2 online-PCs. surfen heiszt hier ja 'eigentlich' browsen (stoebern), wenn man checken will warum zb The Thing so wichtig ist, dann kann man das dort machen. BITTE melden. ich wuerde das gerne noch diese woche einmal machen und gerne auch naexte woche: WANN? am kommenden montag wird es im Freien Radio Kassel auf 105,8 MHz um 23 Uhr eine sendung des forum experimentell zum thema oekonux geben, mit Sebastian Stegner, Hendrik Spiewok (beide Krisis-Kenner) und Matze Schmidt Kontakt+Info: Matze Schmidt , +49(0)170/5370633 (D1)