"Freundinnen
und Freunde der klassenlosen Gesellschaft" | ||
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Kapitalismus wird von NGOs
wie Oxfam oder Greenpeace reduziert auf konkret zu loesende Probleme der Oekologie oder der Menschenrechte. Diese Firmen der Gutmenschen wollen gerechtes Business und fairen Handel. Nur, ab wann ist Geschaeft fair? Wenn du fuer 8 Stunden Arbeit 7,50 EURO die Stunde bekommst oder fuer 12 Stunden Arbeit 1,20 EURO am Tag? Geld, das du am naechsten Tag fuer deine Reproduktion, fuer Essen, Wohnung, Kleidung, Kommunikation, Mobilitaet und deine Kinder ausgibst. Dass es sich bei den Verhaeltnissen in Kolumbien oder auch hier um jeweils haerteren oder schwaecheren sozialen Krieg handelt, koennen die reformerischen Managerinnen des Mitgefuehls und die auf Klassenkompromiss ausgerichteten Gewerkschaften nicht sehen. Und sie haben offenbar auch kein Wissen ueber die tatsaechlichen Mechanismen der Ausbeutung, beziehungsweise wissen sie es ganz genau! Auf die Frage an die Pressesprecherin von Coca-Cola Deutschland, ob sie denn auch am Flieszband stehen wuerde, weil sie von einem oeminoesem "Wir produzieren Saefte" sprach, sagte diese nur: "Okay, okay!". Pardon fuer den geklauten Titel, aber der Track ist auch ein Verweis auf die Gruppe mit dem gleichlautenden 'Namen', die aber nichts mit den staatsglaeubigen Organisatoren der Armut zu tun hat - im Gegenteil! (c) 2006 n0name |